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Schweizer Qualitätsarbeit des Musikvereins Zürich-Höngg

8. Dezember 2015 von

Foto: Carlo Gsell

Das Orchester des Musikvereins Zürich-Höngg samt Dirigent Bernhard Meier.

Foto: Carlo Gsell

An den Konzerten wurde nicht nur Musik gespielt, sondern auch gesungen.

Von

Online seit
8. Dezember 2015

Printausgabe vom
10. Dezember 2015
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Der Musikverein Zürich-Höngg begeisterte an seinen beiden Konzerten am letzten Wochenende in der katholischen Kirche Heilig Geist das Publikum mit Werken von Schweizer Komponisten und glänzte mit einem vielseitigen Programm.

Die konzertante Blasmusik geniesst in der Schweiz weit verbreitetes Ansehen, kein Wunder also, dass auch einige Komponisten von internationalem Format aus der Szene hervorgegangen sind. Grund genug für den Musikverein Zürich-Höngg, die beiden diesjährigen Konzerte in der katholischen Kirche Höngg ausschliesslich mit Werken aus der Feder von Schweizer Komponisten zu bestreiten. 

Orchester versetzte Publikum in die Bergwelt

Unter der stets stilsicheren Leitung von Bernhard Meier wurde dabei auch themenmässig typisch Schweizerisches geboten. Mit «Canzun», Oliver Waespis symphonischer Bearbeitung von bündnerischem Liedgut, und dem imposanten «Der Berg» des Olteners Thomas Trachsel versetzte das rund 70-köpfige Orchester das Publikum geradewegs in die schöne Schweizer Bergwelt.
Mit «Images of a City» des Tessiners Franco Cesarini kam dann auch die urbane, gemäss Moderator Frédéric Voisard-Horisberger manchmal etwas gar stressige Schweiz zum Zug, bevor es mit dem von Etienne Crausaz arrangierten englischen Volkslied «The Turtle Dove» so richtig romantisch und besinnlich wurde.

Musikerinnen und Musiker sangen

Den absoluten Höhepunkt aber sparte sich der Musikverein bis zum Schluss auf. In Mario Bürkis «Sacri Monti» zeigten die Musikantinnen und Musikanten beeindruckende gesangliche Qualitäten und die Zuhörerschaft wähnte sich gleich in einer der namensgebenden norditalienischen Bergkapellen, inklusive singender Mönche und Nonnen. Als Zugabe gab es dann noch einen kleinen Stilbruch. Das Stück «Yellow Mountains» stammt nämlich aus der Feder des Niederländers Jacob de Haan, beschreibt aber die herbstliche St. Moritzer Bergwelt. Es stellte einen festlichen Abschluss zweier rundum gelungener Konzerte dar. Bei Glühwein, Punsch und Weihnachtsguetzli konnten sich dann Orchester und Publikum anschliessend austauschen und gemeinsam auf die bevorstehende Weihnachtszeit freuen. Das nächste Konzert des Musikvereins Zürich-Höngg findet am 19. März 2016 zusammen mit der Jugendmusik Zürich 11 im Saal des reformierten Kirchgemeindehauses Höngg statt.

Eingesandt von Bernhard Stohr, Musikverein Zürich-Höngg

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