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Kirchen

Kirche Heilig Geist: Harmonischer, heller und schöner

4. November 2013 von

Foto: zvg

So präsentiert sich die katholische Kirche Heilig Geist nach der Neugestaltung des Innenraums. Einladend, hell und freundlich sei sie, so die Meinung der grossen Mehrheit der Kirchenbesuchenden.

Von

Online seit
4. November 2013

Printausgabe vom
14. November 2013
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Von Juni bis Oktober wurde der Innenraum der katholischen Kirche neu gestaltet. Am 19. November wird das entstandene «Werk» der Höngger Bevölkerung vorgestellt.

Hell, einladend, freundlich, wärmer – so lauten die ersten spontanen Rückmeldungen von den Kirchenbesuchenden. Mehrheitlich sind die Stimmen sehr positiv. Aber man hört auch, dass man sich an diese «neue» Kirche zuerst gewöhnen muss, dass man das eine oder andere noch nicht ganz versteht. Das Interesse am neu gestalteten, also harmonisierten Kirchenraum ist gross. Auch ehemalige Höngger wollen die Veränderungen in Augenschein nehmen und sich eine eigene Meinung bilden.

Was damals topmodern war, ist in die Jahre gekommen

Vor genau vierzig Jahren baute die Katholische Kirchgemeinde auf dem Fundament der Vorgängerkirche das heutige Gotteshaus mit dazugehörendem Pfarreizentrum. Ein Bau, der vom Konzil, der Neuausrichtung der Kirche und den Bedürfnissen der Höngger Pfarreimitglieder geprägt wurde. Was damals topmodern war, ist in die Jahre gekommen und so wurde der Wunsch nach einer Neugestaltung des Innenraumes immer lauter. Im Herbst 2012 präsentierten die Kirchenpflege, der Pfarreirat und die Künstler ein erstes Modell. Ein interessiertes Publikum stellte viele Fragen, äusserte kritische Einwände, lieferte aber auch Ideen und Anregungen. Mit all diesen guten Tipps machte sich eine Baukommission unter der Leitung vom Paul Ott an die Arbeit. In zahlreichen Sitzungen, ausgiebigen Gesprächen und engagierten Diskussionen entstand ein Vorschlag, der die Beteiligten mit Begeisterung und Freude erfüllte. Bereits im Frühling konnte das Projekt «Harmonisierung des Kirchenraumes » den Pfarreimitgliedern vorgestellt werden und fand grosse Zustimmung. Am 23. Mai gab die Kirchgemeindeversammlung – mit einem Ja-Anteil von 96 Prozent – den Kredit frei, und im Juni ertönten in der Kirche laute Handwerkergeräusche.

Ambitiöser Zeitplan wurde eingehalten

Der Zeitplan war ausgesprochen ambitioniert. Anfang Oktober sollte als erster Gottesdienst die Firmung gefeiert werden. Dank einer guten Bauleitung und engagierten Handwerkern konnte dieser Termin eingehalten werden. Vieles ist neu im harmonisierten Gotteshaus. Grosse Holzwände, zwei Tische, der Tabernakel, farbige Tücher, ein schlichtes Kreuz, ein Bereich für die Werktagsgottesdienste und Taufen sowie ein Bereich für die Verehrung der Muttergottes und für das Entzünden von Kerzen zeigen sich

Infoabend am 19. November, Einsegnung am 1. Dezember

Am Dienstag, 19. November, um 19.30 Uhr laden der Pfarreirat, die Baukommission, das Seelsorgeteam und die Künstler zu einem Informationsabend ein. Warum was wie und warum so gestaltet wurde, ist Gegenstand dieser Veranstaltung. Welche künstlerischen Elemente flossen ein, wie wurden die theologischen und pastoralen Anliegen umgesetzt, mit welchen Fragen rang die Baukommission? Sinnvollerweise findet dieser Abend im Kirchenraum statt. Umrahmt und begleitet werden die Erläuterungen durch schöne und erbauende Gesänge der Cantata-Chöre. Die feierliche Einsegnung des Kirchenraumes findet am 1. Dezember um 10 Uhr statt. Weihbischof Dr. Paul Vollmar wird diesem besonderen Gottesdienst vorstehen und anschliessend sind alle Kirchenbesucher zum gemeinsamen Essen geladen.

Eingesandt von Andreas Beerli

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