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Sport

Höngger Schwimmer präsentierten sich in gutem Licht

21. Juni 2016 von

Foto: Barbara Meier

Bei den Jugendwettkämpfen ist die Rettungspuppe nicht mit Wasser gefüllt.

Foto: Barbara Meier

Konzentriert warten die nächsten Schwimmer auf das Anschlagen ihrer Teamkollegen.

Foto: Barbara Meier

Die Übergabe des Gurtretters ist nicht ganz einfach.

Foto: Barbara Meier

Bei der Plauschdisziplin konnten ganz unterschiedliche Transporttechniken beobachtet werden – Spass machten sie alle.

Foto: Barbara Meier

Die Höngger Medaillengewinner: Luigi, Cannelle, Andrea, Yara und Marsija (v.l.).

Foto: Barbara Meier

Die jungen Teilnehmenden der SLRG Sektion Höngg sind gespannt auf den Wettkampf.

Von

Online seit
21. Juni 2016

Printausgabe vom
23. Juni 2016
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Am letzten Samstag fand in Küsnacht die Jugend-Regionalmeisterschaft im Rettungsschwimmen statt. Drei Teams aus Höngg waren mit dabei und präsentierten ihre Sektion in einem guten Licht.

Alle zwei Jahre messen sich Jugendmitglieder der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft, kurz SLRG, aus der Region Zürich an diesem Wettkampf. Dieses Jahr waren gut 180 Jugendliche als Teilnehmende und rund 80 Erwachsene als Betreuende und Funktionäre mit dabei. Von der Sektion Höngg machten sich fünfzehn Jugendmitglieder und zwei Leiterinnen auf den Weg nach Küsnacht.

Kurze Schreckensmomente, aber alles hat geklappt

Während man auf den ersten Startschuss wartete, tobten sich die Jugendlichen in der angrenzenden Turnhalle noch etwas aus oder unterhielten sich mit ihren Freunden. Die beiden Leiterinnen sprachen sich derweil ab, wie sie die drei Teams betreuen und jeweils rechtzeitig an den Start bekommen wollten. Keine leichte Aufgabe, wenn eine Leiterin die Teams jeweils am Start betreuen und Fotos machen soll und die andere die Zeiten der einzelnen Höngger Schwimmer stoppt. Da ist man auch etwas auf die Selbständigkeit der Kinder angewiesen. Alles in allem hat es dann gut geklappt, aber den einen oder anderen Schreckensmoment gab es schon, wenn jemand, der mit an den Vorstart sollte, kurz nicht auffindbar war.
Kurz vor den Starts der einzelnen Disziplinen versahen die Leiterinnen ihre Teams dann jeweils mit Badekappen sowie einigen letzten wichtigen Infos zur Disziplin. Dann ging es mit langsam aufsteigender Nervosität an den Vorstart.

Gutes Zusammenspiel unabdingbar

An der Jugendregionalmeisterschaft werden jeweils in Viererteams vier Disziplinen absolviert. Diese sind an verschiedene Elemente des Rettungsschwimmens angelehnt: das Transportieren eines Kameraden, der nicht mehr schwimmen kann; das Tauchen nach einem Gegenstand in der Tiefe; das Abschleppen eines Rettlings, also einer Person, mittels eines Gurtretters oder einer Rettungspuppe. Neben guten schwimmerischen Fähigkeiten sind für die Disziplinen auch effiziente Starts und Wechsel entscheidend. Diese erfordern einiges an Übung und ein gutes Zusammenspiel zwischen den Teammitgliedern.

Für welchen Platz reicht es?

Die Höngger Jugendmitglieder starteten gut in den Wettkampf. Da offenbar viele Sektionen das Reglement nicht genau gelesen oder die Disziplinen mit den Jugendlichen zu wenig geübt hatten, hagelte es in einigen Disziplinen eine ziemlich grosse Menge an Strafpunkten. Auch die Höngger blieben nicht ganz davon verschont, aber der Einfluss auf die Platzierung war zum Glück nicht gross. Das eine Team in der Kategorie der Zehn- bis 13-Jährigen machte sich gar bald schon Hoffnungen auf einen Podestplatz, da es sich bei den Disziplinen jeweils unter den top drei bewegte. Da die Rangliste der letzten Disziplin jedoch vor der Rangverkündigung nicht aufgehängt wird, konnte sich niemand ausrechnen, ob es tatsächlich dieses Jahr gereicht hat, und wenn ja, für welchen Platz.

Das Publikum hatte seinen Spass

Den Abschluss des Tages bildete die Plauschdisziplin, an der alle Teammitglieder inklusive Leiter und Ersatzschwimmer mitmachen mussten. Einige der Höngger Jugendlichen waren zwar nicht mehr so motiviert, aber am Schluss hat es allen Spass gemacht. Auf den ersten 25 Metern mussten zwei bis drei Jugendliche jeweils einen Ring bergen und der Leiter das Tauchtierchen. Am Ende des Bassins angekommen, musste sich der Leiter in einem grossen Schwimmring platzieren. Hier hatten einige ziemlich Mühe, aber dafür hatte das Publikum seinen Spass. Anschliessend mussten die Jugendlichen den Leiter 25 Meter transportieren. Danach wurde gewechselt. Ein Kind platzierte sich im Ring, und die noch nicht zum Einsatz gekommenen übrigen Teammitglieder transportierten es über 50 Meter. Die Sektion Küsnacht hatte sich wirklich eine lustige Plauschdisziplin ausgedacht!
Kurz danach fand die Rangverkündigung statt. Und tatsächlich, diesmal reichte es für die Medaillen. In der Kategorie der Zehn- bis 16-Jährigen belegte die Sektion Höngg den elften Rang von 24. Bei den Zehn- bis 13-Jährigen gab es den zweiten und den elften Rang von 14. Der Jubel war gross und die Medaillen wurden stolz entgegen genommen.
Ziemlich müde vom aufregenden Tag, dem tropischen Klima im Bad und dem Lärm der Anfeuerungsrufe, machten sich die Höngger anschliessend auf den Heimweg. Dabei schmiedeten einige Jugendmitglieder schon wieder Medaillenträume für den Jugendwettkampf in Oberhofen, der im November stattfindet.

Eingesandt von Barbara Meier, SLRG Sektion Höngg

Mitmachen? Gerne!
Kinder und Jugendliche, welche sich fürs Rettungsschwimmen interessieren, können sich bei Barbara Meier, E-Mail jugend@slrg-hoengg.ch, Telefon 079 232 42 60, melden.
Training: Jeden Montag im Schwimmbad Bläsi, jeweils von 17 bis 18 Uhr und von 18 bis 19 Uhr. Weitere Informationen: www.slrg-hoengg.ch

 

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