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Leitartikel

Höngger Adventszauber soll zur Tradition werden

1. Dezember 2015 von

Foto: Malini Gloor

Das Ortsmuseum war schön beleuchtet.

Foto: Malini Gloor

Dank des Kamera-Blitzes fanden die Suppenschöpfer die Teller.

Foto: Malini Gloor

Unermüdlich wurden am Stand des Bergclubs Höngg Würste und Cervelats zum Braten vorbereitet.

Foto: Malini Gloor

Der Männerchor Höngg sang unter den Arkaden – mal etwas anderes als in der Kirche.

Foto: Malini Gloor

Genau studiert wird hier – zumindest teilweise – das Programm des Adventszaubers.

Foto: Malini Gloor

Mit Guetzli Kaufen und Essen armen Kindern helfen – auch das ist möglich.

Foto: Malini Gloor

Martina Zürcher und Andy Egli von der FDP haben es mit der Politik anscheinend besser im Griff als mit der Zuckerwatte.

Foto: Malini Gloor

Die beiden Canto-Verde-«Engel» waren gut eingepackt.

Foto: Malini Gloor

Fredy Haffner vom «Höngger» beim Erzählen der Geschichte.

Foto: Malini Gloor

Die jungen Barkeeper in ziemlicher Schieflage.

Foto: Malini Gloor

Christina Gnägi vom Quartierverein Höngg beim Erzählen der Geschichte.

Foto: Malini Gloor

Raclette von den Kiwanern war einer der Renner.

Foto: Malini Gloor

Raclette von den Kiwanern war einer der Renner.

Foto: Malini Gloor

Bei der UBS wird neu mit Marroni gehandelt – Geschäftsstellenleiter Jörg Hanselmann wirkt noch etwas kritisch gegenüber dem neuen «Gold».

Foto: Malini Gloor

Tiziana Werlen vom Quartierverein Höngg und Jörg Hanselmann von der UBS gehören zu den vielen Menschen, welche sich für den Adventszauber engagierten.

Foto: zvg

In der Zweifel Weinlaube gab es feines Risotto und Wein aus dem Boccalino – beides sorgte für fröhliche Gesichter.

Foto: Malini Gloor

In der Zweifel Weinlaube gab es feines Risotto und Wein aus dem Boccalino – beides sorgte für fröhliche Gesichter.

Foto: Malini Gloor

Das Ortsmuseum war schön beleuchtet.

Foto: zvg

Glücksfiguren-Giessen zu Silvester – zu sehen im Ortsmuseum.

Foto: Malini Gloor

Im Ortsmuseum zeigte Yvonne Muggler Relikte aus vergangenen Weihnachtszeiten.

Foto: Malini Gloor

Zu Gast bei Palatso Schmuck und Deco: Der Jazz Circle Höngg, immer für einen Witz zu haben.

Foto: Malini Gloor

Still und erleuchtet steht es nach Adventszauber-Schluss da, das Haus Sonnegg.

Von

Online seit
1. Dezember 2015

Printausgabe vom
03. Dezember 2015
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Der erste Höngger Adventszauber letzten Donnerstagabend war ein voller Erfolg. Unzählige Hönggerinnen und Höngger, welche sich nicht vom gelegentlichen Regen abschrecken liessen, verbrachten schöne Stunden beim Plaudern, Essen, Flanieren und beim Zuhören von Musik und Geschichten.

Kurz nach 17 Uhr, passend war es bereits am Eindunkeln, sah man mehr Menschen als üblich im Höngger Dorfkern und um den Zwielplatz. Sie alle wollten den ersten Höngger Adventszauber, organisiert vom Quartierverein Höngg auf Initiative von Tiziana Werlen von He-Optik hin, nicht verpassen. Ob dezente Sternen-Lichterketten beim GZ Höngg/Rütihof an der Limmattalstrasse oder grossformatige Fensterbilder im Haus Sonnegg und am Ortsmuseum – an jedem der insgesamt neun Orte hatten sich die Beteiligten viel Mühe gegeben, die Atmosphäre festlich zu gestalten.
Um die Zeit bis zu Weihnachten zu verkürzen, erzählten Fredy Haffner vom «Höngger» in der Lila Villa und Christina Gnägi vom Quartierverein Höngg im Haus Sonnegg je zweimal eine Geschichte. Die kleinen und grossen Zuhörerinnen und Zuhörer sassen – nicht immer ganz still, aber doch aufmerksam – vor den Erzählenden und lauschten den Erlebnissen der Protagonisten, so etwa dem krummen Tannenbäumchen bei Fredy Haffner und einem König bei Christina Gnägi.

Männerchor Höngg und Jazz Circle Höngg on tour

Das hell erleuchtete Haus Sonnegg war beim Konzert des Jazz Circles Höngg mit Besuchern voll besetzt, Kaffee und Kuchen waren ein Dauerbrenner. Auch an den weiteren Stationen – hinter der UBS und bei Palatso Schmuck und Deco – kamen die musizierenden Mannen gut an. Auch singende Männer, nämlich der Männerchor Höngg, durften bei ihren Auftritten in der Zweifel Weinlaube, im Wogeno-Zelt und ebenfalls bei Palatso kräftigen Applaus empfangen.
Doch von Musik und Gesang allein lebt es sich nicht, und so gab es an allen Orten auch etwas zu essen und zu trinken: Im Ortsmuseum passend zur Adventsausstellung von Yvonne Muggler Weihnachtsguetzli – bei denen man zuerst nicht sicher war, ob sie zu den Ausstellungsobjekten gehören, so kunstvoll, wie sie in diese eingebettet waren – oder Marroni hinter der UBS, gebraten vom Geschäftsstellenleiter Jörg Hanselmann persönlich. Man ging meist mit vollem Mund von einem Standort zum nächsten, traf unterwegs noch einen Bekannten, tauschte sich aus und zog, manchmal auch gemeinsam, weiter.

Vom Raclette über Wurst bis hin zu Weihnachtsguetzli und Zuckerwatte

Länger sitzen blieben die Besucherinnen und Besucher beim Kiwanis-Club-Höngg-Beizli der Apotheke-Drogerie Hönggermarkt, wo fröhliche Kiwaner Raclette um Raclette abstrichen. Köstliches Risotto gab es bei der Zürcher Freizeit-Bühne in der Zweifel Weinlaube. Am Grillstand des Bergclubs Höngg standen die Wurst-Liebhaber Schlange, während vor He-Optik unter den Arkaden «Zimt & Zucker», drei Quartierbewohnende, selbst gebackene Guetzli verkauften. Am selben Ort drehten Mitglieder der FDP 10 blaue Zuckerwatte, die sich jedoch als recht widerspenstig bei der Herstellung erwies und so für manchen Lacher sorgte.
Im etwas gar dunklen Pfadi-Zelt, welches die Wohngenossenschaft Wogeno von der Pfadi ausgeliehen hatte, stellten Kinder Laternen aus, die das Zelt erleuchten sollten – da in Höngg Adventslaternen jedoch nicht so verbreitet sind, gesellten sich nur wenige Laternen dazu. Trotzdem fanden die Suppenschöpfer der SP die Suppenteller und verkauften währschafte Suppen, während die Kinder an der gegenüberliegenden Sirup-Bar den einen oder anderen Sirup gleich selbst «kippten».
Fazit: Der erste Höngger Adventszauber gefiel vom Anfang bis zum Ende. Die Besucher lernten neue Menschen kennen, mit denen es sich in der ungezwungenen Atmosphäre gut reden liess. Wo immer man nachfragte, hiess es, dass der Anlass nächstes Jahr unbedingt wieder stattfinden müsse. Übrigens spendeten alle Teilnehmenden die Einnahmen aus dem Verkauf der Ess- und Trinkwaren an gemeinnützige Organisationen oder an Vereine.

 

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