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Vereine

Einen 1. Platz an der Regionalmeisterschaft

22. November 2016 von

Foto: zvg

Gruppenfoto

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Die Stärke der Höngger: Mannschaftsschwimmen mit Kleidern und Puppe.

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Die Schwäche der Höngger: Tauchstaffette mit Flossen, Maske und Schnorchel.

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Das Herrenteam bei der Gurtretterstaffette.

Von

Online seit
22. November 2016

Printausgabe vom
24. November 2016
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Am Samstag, 19. November, fand in Wädenswil die Regionalmeisterschaft im Rettungsschwimmen statt. Die Sektion Höngg war mit drei Teams am Start, welche sich aus «alten Hasen» wie auch einigen Neuzugängen zusammensetzten.

Wie immer Ende Herbst haben sich diverse Sektionen der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) aus der Region Zürich an diesem Wettkampf gemessen. Dieses Jahr waren mit zwölf Herren-, 14 Damen-, fünf Plausch- und zwei Oldie-Teams deutlich mehr Schwimmer als letztes Jahr am Start. Insgesamt nahmen 13 Sektionen teil.
Zu absolvieren waren an diesem Nachmittag fünf Disziplinen, in welchen auch einige der SLRG-Rettungsmittel, die Rettungspuppe, Flossen, Taucherbrillen und Schnorchel zum Einsatz kamen. Die Disziplinen möglichst schnell zu absolvieren ist jeweils eine Sache, keine Fehler zu machen ─ und deswegen Strafpunkte zu kassieren ─ die andere. Die Höngger nutzten die Erfahrungen der letzten Jahre optimal und absolvierten den Wettkampf fehlerfrei. Leider fehlte es in einigen Disziplinen an der Schnelligkeit, um in den vorderen Rängen mitreden zu können.

Damen sichern sich einen 1. Platz

Trotzdem konnte der eine oder andere Erfolg verbucht werden. Die Damen gewannen ihren Lauf beim Mannschaftsschwimmen mit Kleidern und Puppe über 100 Meter mit deutlichem Vorsprung und schafften es damit in ihrer Kategorie auf den ersten Platz. Die Herren belegten hier den guten fünften Platz. Bei der Rettungsstaffel, welche unter anderem das Abschleppen eines Teamkollegen sowie das Werfen eines Rettungsballes und -sackes mit Seil beinhaltet, schwammen die Herren auf den dritten und die Damen auf den fünften Platz. Dank der drei Teams gab es nie lange Pausen zwischen den Einsätzen der Höngger, und so war man die meiste Zeit entweder am Schwimmen oder am Anfeuern. Zwischendurch sorgten die Sprüche des auch nicht mehr ganz jungen Speakers für Erheiterung: Dieser machte sich ein bisschen über die Oldie-Teams lustig, deren vier jüngste Schwimmer zusammen mindestens 170 Jahre alt gewesen sein dürften. So forderte er sie beispielsweise auf, die Spitexhelfer am Vorstart zurückzulassen, und bei der Stabtauchstaffette wies er darauf hin, dass der Start zur Sicherheit der Teilnehmer im Wasser erfolgt und nicht vom Sprungbock. Die «älteren» Wettkämpfer zeigten Humor und bewiesen mit ihren Gesamtzeiten, dass sie bei einer Teilnahme in der Kategorie der Herren durchaus nicht das Schlusslicht gebildet hätten.

Höngger nehmen es sportlich

Die ersten Plätze bei der Kategorie Herren räumte schlussendlich die Gastgebersektion Wädenswil ab. Die Höngger wurden neunte bei den Damen und Herren sowie zweite in der Kategorie Plausch. Ginge es nach der Gesamtzeit, hätten die Damen und Herren gar noch einen Platz weiter vorne gelegen. Die Zeiten werden jedoch anhand einer Richtzeit pro Disziplin in Punkte umgewandelt. So konnte es passieren, dass ein Team zwar insgesamt etwas schneller war, aber dennoch weniger Punkte bekam als ein anderes. Den Abschluss des Tages stellte nach der Siegerehrung ein Abendessen im Badi-Restaurant dar. Die Küche war etwas überlastet, weshalb es einige Zeit dauerte, bis alle verpflegt waren. Die Höngger warteten jedoch geduldig und nutzten die Zeit zum Analysieren und Diskutieren der Resultate. Schliesslich ist nach dem Wettkampf immer auch vor dem Wettkampf.

Eingesandt von Barbara Meier

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