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Das Matterhorn immer im Blick

6. September 2016 von

Foto: Trix Kipfer

Gruppenbild mit Matterhorn.

Foto: Ruth Stössel

Wem sind wohl die besten Fotos des berühmtesten Walliser Berges gelungen? Im Hintergrund die Berghütte Fluhalp.

Nach der anstrengenden Wanderung einfach mal die müden Beine hochlegen und die Aussicht geniessen.

Einige der Frühaufsteherinnen, die es sich nicht entgehen lassen wollten, das «Horu» bereits im ersten Morgenlicht zu bewundern.

Lydia Pulfer (links) und Anita Kühne brüten über der Zimmerverteilung. Wer darf ins Zweierzimmer und wer «muss» in einen Achterschlag?

Von

Online seit
6. September 2016

Printausgabe vom
08. September 2016
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Die Wanderschuhe festgeschnürt, den Rucksack vollgepackt. So starteten 34 Wanderlustige der Damen- und Frauenriege des Turnvereins Höngg am 3. September ihre Bergturnfahrt nach Zermatt.

An diesem Samstag hiess es früh aus den Federn steigen. Schon um 6.45 Uhr trafen die Wanderinnen am Hauptbahnhof Zürich ein. Nach einer gemütlichen Fahrt über Visp nach Zermatt ging es mit der Rothornbahn hoch hinauf auf die «Sunnegga», auf eine Höhe von 2288 Meter. Auf der Sonnenterrasse des Bergrestaurants, mit herrlichem Blick auf das Matterhorn, genossen die Frauen die heiss ersehnte Kaffeepause. Das eindrückliche Panorama liess die Fotoapparate heisslaufen. Einige Teilnehmerinnen sahen das Matterhorn zum ersten Mal und waren tief beeindruckt. Die Wanderinnen hatten die Möglichkeit, aus drei Varianten die für sie passende Tour auszusuchen. Gestärkt startete als erstes die Gruppe A unter der erfahrenen Führung von Silvia Stiefel. Die Wanderinnen hatten einige Höhenmeter zu bewältigen, und die Luft war bereits zu Beginn recht dünn. Nach gut eineinhalb Stunden strengen Marsches gab es die wohlverdiente Mittagspause, umgeben von Edelweiss und anderen Alpenblumen. Aus dem Rucksack wurden mitgebrachte Sandwiches und andere Leckereien genossen. Die Stärkung war auch nötig, denn der steinige Aufstieg bis zum Rothorn mit seinen stolzen 3103 Metern über dem Meeresspiegel musste noch hart erkämpft werden. Erschöpft, aber mächtig stolz endlich oben angekommen zu sein, stärkten sich die Frauen nochmals und bewunderten auch hier die fantastische Aussicht auf die herrliche Bergwelt. Das Tagesziel war die Berghütte Fluhalp auf 2620 Metern. Nach zirka einer Stunde bergab gehen, erreichte die Gruppe die Unterkunft. Freudig wurde sie von den anderen Wanderkolleginnen, die schon früher ihr Ziel erreicht hatten, in Empfang genommen. Die Zimmer wurden bezogen und wer wollte, konnte sogar eine Dusche geniessen. Anschliessend trafen sich alle auf der schönen Terrasse mit wunderbarem Blick auf das Matterhorn. Bei gedämpftem Abendlicht zeigte sich die Bergwelt noch fotogener.

Am Stellisee vorbei zur Fluhalp

Die Teilnehmerinnen der Gruppen B und C erzählten begeistert von ihrem Wandertag unter der Führung von Anita Kühne und Lydia Pulfer. Der Weg der Gruppe B führte vorbei am Stellisee zur Fluhalp. Dabei wurde ein Teil des schönen Murmeliweges begangen. Die Mittagspause wurde am See verbracht, wo einige ihre müden Füsse kühlen konnten. Die Gruppe C nahm es etwas gemütlicher und fuhr ein Stück des Weges mit der Blauherdbahn. Anschliessend ging es ebenfalls über den Murmeliweg am Stellisee vorbei zur Berghütte Fluhalp. Am Abend waren alle hungrig und freuten sich über das feine Essen, das die nette Bedienung servierte. Ein guter Tropfen durfte auch nicht fehlen, und so sassen die Frauen nach dem Essen noch gemütlich zusammen. Einige plauderten und andere jassten bis es Zeit war, ins Bett zu gehen. Nach dem Frühstück gab es das obligatorische Gruppenfotoauf der Terrasse, das beeindruckende Matterhorn im Hintergrund.

Auf zum Riffelberg

Die erste Gruppe startete um acht Uhr in Richtung Riffelalp. In den verschiedenen kleinen Seen, an denen man vorbeikam, spiegelte sich das Matterhorn wunderbar. So wurden wieder viele Fotos gemacht, die noch lange an diese schöne Wanderung erinnern werden. Durch den idyllischen Lärchenwald auf dem MarkTwain-Weg ging es sachte hinauf zur Riffelalp. Einige Unermüdliche wanderten sogar hinauf auf den Riffelberg. Doch die meisten nahmen die Gornergratbahn, um den Gipfel zu erreichen. Dort zog die Aussicht auf die vielen Berggiganten alle ganz in ihren Bann. Von der Aussichtsplattform genossen die Frauen den freien Blick auf die vielen Viertausender, die Monte Rosa Hütte und die imposanten Gletscher. Bevor der Zug nach Zürich abfuhr, blieb noch genug Zeit, um Zermatt zu erkunden und einige Walliser Spezialitäten zu besorgen. Müde und zufrieden kamen die Wanderinnen am frühen Abend in Zürich an. Ein grosses Dankeschön geht an die Organisatorinnen Anita Kühne, Lydia Pulfer und Silvia Stiefel, die diese tolle Tour organisiert haben.

Eingesandtvon Barbara Otth

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