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Kinder & Jugend

Was macht eigentlich die Pfadi?

24. Februar 2021 von

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder versuchen ihrem Namen gerecht zu werden und suchen nach neuen Wegen.
Foto: zvg

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder versuchen ihrem Namen gerecht zu werden und suchen nach neuen Wegen.

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Online seit
24. Februar 2021

Printausgabe vom
25. Februar 2021
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Da die Pfadi St. Mauritius Nansen auch von den Einschränkungen betroffen war, mussten sich die Leitenden wieder einmal neue kreative Lösungen einfallen lassen.

Es war schon lange klar, dass der alljährliche Familienanlass mit etwa 200 Personen nicht wie gewohnt stattfinden können würde. Deshalb hatte die Pfadi St. Mauritius Nansen bereits die letzten realen Aktivitäten genutzt, um in jeder Stufe einen Beitrag für einen virtuellen Abschluss des Jahres zu gestalten. Passend zur Situation gab es einen Fernsehabend. Vom Bachelor über ein Real-live-Werwölfeln bis hin zu Werbeeinlagen und «Pfadi sucht den Superstar» war für alle etwas dabei. So konnten alle Pfadifamilien gemeinsam einen Abend mit guter Unterhaltung geniessen.

 

Vielseitige Meetings und (fast) frei Samstage

Ins Jahr 2021 startete die Pfadi mit neuen Online-Aktivitäten. Wer wollte, konnte über philosophische Fragen diskutieren, andere machten gemeinsam eine Schokomousse oder malten zusammen lustige Bilder. Das ersetzte zwar nicht die Pfadi, doch wenigstens blieb der Kontakt erhalten. Einige Leitende haben das letzte Jahr trotz allem intensiv mit Pfadi verbracht. Fennek schrieb seine Maturitätsarbeit über Erste Hilfe und deren Vermittlung im Pfadikontext. Der Inhalt dieser Arbeit wird bald in einer App für Pfaditechnik erscheinen. Dieses wird zurzeit von anderen Leitenden programmiert und designt. Damit sollen möglichst viele Leute einfach Zugang zu diesem Wissen erhalten.
Obwohl alle noch sehr ungewiss in die Zukunft blicken, ist das Leitungsteam mitten in den Vorbereitungen der hoffentlich kommenden Lager und Ausbildungskurse. Es werden nicht nur Geschichten und Programmpunkte ausgedacht, sondern auch Sicherheitskonzepte und Alternativprogramme zusammengestellt.
Wie viele andere nutzte die Pfadi die Zeit, in der ihr geliebtes Lokal fast unberührt blieb, um aufzuräumen. Das Material wurde neu arrangiert, alte Möbel entsorgt und die Böden geschrubbt. So schön war ihr zweites Zuhause schon lange nicht mehr. Da kann man sich schon fast freuen darüber, dass es nun einmal eine längere Zeit so bleibt.

 

Ohne Langeweile

So haben alle versucht, ihren eigenen Beitrag zur Pfadi zu leisten und sich so gut wie möglich auf die Zeit nach dem zweiten Lockdown vorzubereiten. Alle Pfadis freuen sich auf das Wiedersehen und eines bleibt sicher: SMN wird niemals langweilig.

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