Was für eine Gaudi!

Der Sportverein Höngg veranstaltete sein zweites Oktoberfest an zwei ausgelassenen Abenden. Die Damen punkteten im Dirndl und getanzt wurde auf den Bänken.

Sie haben das SVH-Oktoberfest organisiert: Barbara Gubler und Kilian Fanger sowie die Kickerinnen Charlie und Nadia. (Foto: dad)

Während das Münchner Oktoberfest schon im September startete, wird das bayerische Volksfest in der Schweiz meist im titelgebenden Monat gefeiert. Mittlerweile gibt es kaum eine Stadt oder ein Dorf, das nicht selbst eigene «Wiesn» austrägt. Auch in Höngg ging ein Oktoberfest vonstatten: Der Sportverein Höngg (SVH) organisierte nach 2019 zum zweiten Mal eine Wiesn-Gaudi. An zwei Abenden luden die Sportler*innen ins grosse Festzelt neben dem neuen Clubgebäude auf dem «Hönggi» – mit Erfolg.

«Unser Oktoberfest ist in erster Linie eine Vereinsfeier, zu der aber alle eingeladen sind», sagte Kilian Fanger. Der Trainer gehört gemeinsam mit der Trainerin Barbara Gubler sowie den zwei Kickerinnen Charlie und Nadia zum OK-Team des Festes. Eine der Ideen: Wer im Dirndl oder in Lederhosen kam, musste keinen Eintritt zahlen. Diese Kasse dürfte nicht sehr voll sein, viele erschienen im klassischen Oktoberfest-Outfit, ganz nach dem Motto «Wenn schon, denn schon».

Die Geselligkeit zählt

Es war das Ziel, dass mit dem SVH-Oktoberfest eine neue Tradition ins Leben gerufen wird. «Alle haben Freude am Fest und in diesem Jahr kamen sogar mehr Leute als beim ersten Mal», sagte Fanger. Es sei nicht «nur» die Freude an der bayerischen Tradition, sondern insbesondere die Geselligkeit, die zähle. «Dafür stehen wir als Verein ein und das ist sehr gefragt», so der Trainer.  

Eine Geselligkeit, die ankommt: Bereits im Vorfeld waren die Reservationen zahlreich. Geboten wurde das volle Programm: Fröhliche Schlagermusik dröhnte dank DJ DanField stampfend aus den Boxen und die Karte bot neben Haxen und Weisswüsten selbstverständlich auch Bretzeln und die obligate Mass. «Die war der Renner, wir haben am ersten Abend bereits zehn Fässer mit jeweils 20 Liter Bier angezapft, das ist eine grosse Menge», erklärt Fanger.

Nach dem Schmaus folgte das ausgelassene Feiern. Wie an Oktoberfesten so üblich, stellte man sich auf die Bank und tanzte. «Wir haben alle Bänke verstärkt, damit diese nicht zusammenbrechen, wenn fünf Personen darauf schunkeln», sagte Fanger lachend.

Es wurde also viel getan, damit der hiesige Sportverein mit seinen Gästen ein schönes Fest feiern konnte – und das hoffentlich wieder. Bereits denkt das OK an das nächste Oktoberfest im kommenden Jahr. Was für eine Gaudi!

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