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Vier Kamele aus dem Zürich Zoo ziehen in den Thurgau
Nach fast 100 Jahren endet die Kamelhaltung im Zoo Zürich. Vier Kamele haben auf dem Kamelhof Olmerswil in Neukirch an der Thur ein neues Zuhause gefunden. Die Tradition am Zürcher Sechseläuten bleibt bestehen.
28. Oktober 2026 — MM (Medienmitteilung)
Vier Trampeltierstuten aus dem Zoo Zürich haben ein neues Zuhause gefunden: Am vergangenen Freitag sind sie auf den Kamelhof Olmerswil in Neukirch an der Thur umgezogen, die grösste Kamelanlage der Schweiz. Damit endet im Zoo Zürich nach fast 100 Jahren die Kamelhaltung.
Dahinter steht die strategische Neuausrichtung des Zoo Zürich. Mit seinem Entwicklungsplan 2050 will sich der Zoo verstärkt auf den Schutz der Natur, den Erhalt bedrohter Tierarten, Forschung und Bildung konzentrieren. Bis 2030 sollen im Zoo nur noch Tiere leben, die in der Wildnis bedroht sind oder für Forschung und Artenschutzprogramme wichtig sind.
Entspannte Ankunft im neuen Zuhause
Der Umzug verlief laut Mitteilung des Kamelhofs ruhig und unkompliziert. Mit einem komfortablen Spezialtransporter erreichten die vier Trampeltierstuten ihr neues Zuhause in Neukirch an der Thur. Dort lernten sie bereits ihre neue Herde kennen und erkundeten mit grossem Interesse die weitläufige Anlage.
Der Kamelhof Olmerswil bietet den Tieren eine neue Umgebung, in der sie sich in die bestehende Herde integrieren können. Die Tiere können weiterhin auf dem Kamelhof im Thurgau besucht werden.
Sechseläuten-Tradition bleibt erhalten
Eine gute Nachricht gibt es auch für die Zürcher Sechseläuten-Tradition: Die langjährige Verbindung zwischen dem Kamelhof Olmerswil und der Kämbel Zunft in Zürich bleibt laut Medienmitteilung bestehen. Die vier Kamele werden somit auch in Zukunft Teil des traditionellen Zürcher Frühlingsfestes sein.
Statt wie bisher zu Fuss vom Zoo Zürich in rund eineinhalb Stunden in die Stadt und nach dem Anlass wieder zurückzulaufen, reisen die Tiere künftig in einem Spezialtransporter an. Dies sei für die Kamele nicht nur bequemer, sondern auch schneller.





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