Tag der Nachbarschaftshilfe am 2. April

In den vergangenen zwei Wochen ist auf der Online-Plattform hilf-jetzt.ch ein Nachbarschaftshilfe-Netzwerk mit mehr als 850 lokalen Gruppen in der ganzen Schweiz entstanden. hilf-jetzt.ch ruft den 2. April zum Tag der Nachbarschaftshilfe aus.

Tag der Nachbarschaftshilfe am 2. April 2020

Unzählige freiwillige Helfer*innen haben in den vergangenen zwei Wochen Flugblätter verteilt, Telefonketten ins Leben gerufen, für tausende Menschen Einkäufe erledigt und damit Mut und Hoffnung in allen Ecken der Schweiz verbreitet.

Bis zu einer Million Haushalte dürften schweizweit gemäss den offiziellen Statistiken über kurz oder lang auf Nachbarschaftshilfe angewiesen sein, weil sie sich aus Alters- oder Gesundheitsgründen besonders vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen müssen. Möglichst viele von ihnen zu erreichen und mit Helfer*innen in ihrer Nachbarschaft zusammenzubringen, ist die grosse Herausforderung der kommenden Tage und Wochen.

Solidarität sichtbar machen

Um das Hilfsangebot der bestehenden Gruppen bekannter zu machen und neue lokale Netzwerke aufzubauen, ruft hilf-jetzt.ch deshalb am 2. April zum Tag der Nachbarschaftshilfe auf. «An diesem Tag wollen wir das Hilfsangebot bekannter machen und mehr Menschen zum Mitmachen in ihrer direkten Nachbarschaft animieren. Wir liefern Praxistipps, wie die Nachbarschaftshilfe vor Ort wirksam und verantwortungsvoll organisiert werden kann. Zudem rufen wir dazu auf, mit selbst gebastelten Wimpel die Solidarität im Quartier sichtbar zu machen – auf Balkonen und an Fenster», so Alessandro Iacono von hilf-jetzt.ch.

Hilfegruppen in der Stadt Zürich und im Kreis 10

Auch in der Stadt Zürich haben sich Gruppen von Freiwilligen gebildet und innerhalb der Stadt Zürich vernetzt. In jedem Kreis gibt es eine Kontaktstelle, die Anfragen von Hilfesuchenden per Telefon oder E-Mail entgegennehmen und auf einen wachsenden Pool an Helfer*innen zurückgreifen kann. Im Kreis 10 haben sich bereits über 150 Helfer*innen gefunden.

Die  städtische Auskunftsstelle für Fragen im Alter Züri60plus (044 412 00 60) übernimmt die Funktion einer zentralen Anlaufstelle und leitet Anfragen ebenfalls an die entsprechenden freiwilligen Hilfsgruppen weiter. Dies ist ein aussergewöhnliches, aber sehr pragmatisches Hand in Hand von kommunalem und zivilgesellschaftlichem Engagement.

Die Kontaktstellen für jeden Kreis sind auf dieser Liste aufgeführt. Dort sind nebst den Telefonnummern und E-Mails für die Hilfesuchenden auch die Chat-Links, um sich als Helfer*in anzumelden, aufgeführt.

Kontakte:
Eleni Tremp, Koordinatorin Hilfe Höngg, Wipkingen und Zürich- West, 079 435 06 04, elenitremp@hotmail.com
Alessandro Iacono, Mediensprecher hilf-jetzt.ch, 076 439 74 78, media@hilf-jetzt.ch

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