Sie strahlen um die Wette

Die Stadt Zürich feierte heute das Sechseläuten und die Zunft Höngg sorgte für Furore. Der starke Wind verhinderte indes den Höhepunkt des Frühlingsfestes.

Sechseläuten 2024: Gruppenbild mit Zunftmeister Walter Zweifel und seinen Gästen vor dem Restaurant Dupont am Beatenplatz. (Foto: dad)

Das Frühlingsfest der Stadt Zürich ging heute über die Bühne und neben dem starken Wind war es auch die Zunft Höngg, die ein zentrales Gesprächsthema war, weil sie die Mitgliedschaft für Frauen öffnete. Aber auch, weil die Höngger an zweiter Stelle am «Zug der Zünfte» teilnahmen.

Als prominente Gäste mit dabei waren die Walliser Sängerin Sina, der Sportjournalist Rainer Maria Salzgeber sowie Paul König, Gemeindepräsident Speicher aus dem Gastkanton Appenzell Ausserrhoden.

Ein ungebetener Gast war – neben einigen Klimaaktivisten – aber der Wind: Laut «20 Minuten» wehten Böen mit 60 bis 80 Kilometern pro Stunde über die Stadt hinweg. Das Zentralkomitee der Zünfte habe deswegen die Verbrennung des Bööggs abgesagt.

Ob der Zürcher Schneemann, der zu Ehren des Gastkantons Hosenträger trug, zu einem späteren Zeitpunkt verbrannt wird, ist aktuell nicht bekannt. Die Wetterprognose für den Sommer bleibt daher ungewiss.

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