Reset: Neuausrichtung und Versöhnung

Die Pfarrei Heilig Geist lädt zu einem Stationenweg durch das Pfarreizentrum und die Kirche ein, der Jung und Alt zu persönlicher Reflexion, Neuausrichtung und Versöhnung führen soll.

Foto: Canva

Beim Lesen des Wortes «Busse» denken die meisten Menschen wohl zuerst an den öffentlichen Nahverkehr – und nicht an die katholische Kirche. Falls doch, taucht vermutlich das Bild eines strengen Priesters in einem düsteren Beichtstuhl auf. Doch die Realität sieht längst anders aus.

Der Prozess der Busse soll Menschen dazu anregen, über ihr eigenes Leben nachzudenken: Wo habe ich mich selbst, anderen oder der Natur gegenüber falsch verhalten? Dabei ist der Massstab weder ein Priester noch die öffentliche Meinung – sondern allein die Liebe.

Wer in dieser Reflexion erkennt, dass er eine vergangene Handlung zutiefst bereut, übernimmt Verantwortung, statt nach Sündenböcken zu suchen. Daraus kann der Wunsch nach Sühne entstehen – wo dies möglich ist – oder eine innere Neuausrichtung im Denken, Fühlen und Handeln, wenn es nichts mehr wiedergutzumachen gibt.

Am Ende dieses Weges steht der Wunsch nach Versöhnung – danach, dass die Liebe überwiegt. Der Stationenweg soll dabei helfen, diesen inneren Prozess zu durchlaufen – als eine Art Wellnessprogramm für die Seele. Der Weg ist für das ganze Quartier offen und kann während der regulären Öffnungszeiten der Kirche allein oder zu zweit begangen werden.

Der Stationenweg

Vom 28. März bis 6. April
Pfarrei Heilig Geist, Limmattalstrasse 146

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