Neuer Quartierpark «Am Wasser»

Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat für die Neuerstellung der öffentlichen Grünanlage «Park Am Wasser» sowie die Neugestaltung des angrenzenden Parkplatzes und die Installation einer Ladestation für Elektrofahrzeuge einen Objektkredit in der Höhe von 2,52 Millionen Franken. Zudem bewilligt er für Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten gebundene Ausgaben in der Höhe von 1,13 Millionen Franken.

1
Für die Gartenzimmer im "Park am Wasser" werden noch Betreiber*innen gesucht.

Auf dem rund 5000 Quadratmeter grossen Projektperimeter in Zürich-Höngg bei der «Fabrik Am Wasser» soll die Parkanlage «Park Am Wasser» entstehen. Dazu werden die heute gärtnerisch bewirtschafteten Flächen sowie ein Teil des Parkplatzes zu einem öffentlich zugänglichen Freiraum umgestaltet. Als Grundlage für das Projekt diente das siegreiche Wettbewerbsprojekt von 2012 sowie das laufende Dialogverfahren im Quartier (der «Höngger» berichtete).

Der neue «Park Am Wasser» sieht Hecken, Bäume, Spazierwege und Liegewiesen vor. Eine Naturbeobachtungsplattform ermöglicht die freie Sicht auf die Limmat und zwei Treppenanlagen ermöglichen den Zugang zum Wasser. Weiter sind fünf von Hecken umgebene Flächen, sogenannte «Gartenzimmer», geplant, die die Quartierbevölkerung sowie die Mieterinnen und Mieter der «Fabrik Am Wasser» nutzen können. Der heutige Parkplatz der «Fabrik Am Wasser» wird um 23 Parkfelder verkleinert. Eine Überprüfung der Mietverhältnisse hatte ergeben, dass auf sie verzichtet werden kann. Die freiwerdende Fläche wird dem neuen Park zugeschlagen und mit Bäumen und Blumenwiesen begrünt. Auf dem Parkplatz erstellt das ewz bei zwei Besucherparkplätzen eine Ladestation für zwei Elektrofahrzeuge.
Da der Boden im Baugebiet Altlasten aufweist, ist eine Altlastensanierung vor Baubeginn notwendig. Diese ist für das laufende Jahr geplant. Die Fertigstellung des «Parks Am Wasser» ist für das dritte Quartal 2022 vorgesehen.

1 Kommentare


G.del Bono

23. April 2021  —  08:58 Uhr

So sieht für mich ein Park der Depressionen aus. Wie kann man nur das Artenparadies von heute diesem unendlich hässlichem Projekt opfern, einem Projekt von 2012? Von Biodiversität ist da nichts zu sehen.

Themen entdecken