Nein zu «Sichere Velorouten für Zürich»

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Das Ziel ist klar: Zürich soll autofrei werden. Diese radikale Forderung der Jungsozialisten ist vom Bundesgericht kürzlich abgelehnt worden. Schlauer gehen da die Sozialdemokraten vor. Sie werden das Ziel mit einer Salamitaktik erreichen. So fordern sie 1,8 Meter breite Velostreifen, sukzessiver Abbau aller Parkplätze in der Stadt, Verringerung der Anzahl von Fahrspuren, Tempo 30 und andere den motorisierten Individualverkehr behindernde Massnahmen. Die Initiative ist ein weiteres Puzzleteil in dieser Strategie, Zürich autofrei zu machen.

Das Velo wird mit dieser Initiative vorrangig vor allen Verkehrsteilnehmern bevorzugt. Das Velo wird demnach auch den öffentlichen Verkehr behindern. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im stehenden Tram und müssen zusehen, wie die E-Bikes der linken Veloraser vor dem Tram vorbeiflitzen. Die Unfallgefahr und die Schwere der Unfälle mit Velos hat in den letzten Jahren massiv zugenommen – die angestrebten Velo-Raser-Strecken werden diese Zahlen noch mehr in die Höhe treiben. Die verunfallten Veloraser werden dann mit dem Velokurier ins Spital gefahren. Diesem Irrsinn können Sie an der Urne mit einem Nein Einhalt gebieten.

Johann Widmer, Gemeinderat SVP Kreis 10

2 Kommentare


Hans Mustermaennchen

26. August 2020  —  08:00 Uhr

Eher kein velofahrer ;). Ich würde mich freuen über Veloschnellstrassen zur Arbeit. Kleinere Autos wären auch nicht schlecht. Warum soll ein Auto 4×so viel öffentlichen platz nutzen dürfen?

Christian Brändle

29. August 2020  —  12:25 Uhr

In den vergangenen 50 Jahren wurde die Stadt dem Auto geopfert. Lärm, Abgase und zehntausende Parkplätze, so dass Fussgänger und Velos viel zu wenig Platz haben. Dazu kommen die neuen, Extrabreiten SUV, die noch mehr Platz fressen. Darum Ja zu dieser massvollen Initiative.

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