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Leitartikel

Meierhofplatz: Haltestellen stadtauswärts werden zusammengelegt

27. Mai 2019 von

Eine Verbesserung der Umsteigemöglichkeiten von der Buslinie 46 auf die Linie 80 ist nicht in Sicht.
Foto: Archiv Höngger

Eine Verbesserung der Umsteigemöglichkeiten von der Buslinie 46 auf die Linie 80 ist nicht in Sicht.

Von

Online seit
27. Mai 2019

Printausgabe vom
30. Mai 2019
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Die Haltestelle der Buslinien 38 und 46 soll stadtauswärts mit der Tramhaltestelle zusammengelegt und behindertengerecht ausgebaut werden. Das Mitwirkungsverfahren läuft noch bis zum 17. Juni.

2012 wurde der «Mitwirkungsprozess Verkehr Kreis 10» initiiert. 30 Vertreter*innen der politischen Parteien, Quartier- und Gewerbevereine, Interessengemeinschaften, Kirchgemeinden und Einzelpersonen aus Höngg und Wipkingen erarbeiteten 17 Empfehlungen zuhanden des Stadtrats. In Bezug auf die unbefriedigende Situation im öV-Haltestellenbereich am Meierhofplatz veranlasste dieser daraufhin eine Machbarkeitsstudie, die fünf Optimierungsvarianten definierte. Daraus präsentierte die Dienstabteilung Verkehr schliesslich die «Bestvariante» (ausführliche Berichterstattung im «Höngger» siehe Infobox). Diese sieht vor, dass die stadtauswärts führenden Buslinien 46 und 38 mit der 13er-Tramhaltestelle gegenüber des Polizeipostens zusammengelegt wird. «Dadurch wird es einfacher, vom Bus auf das Tram umzusteigen und umgekehrt», schreibt das Tiefbauamt auf Anfrage. Zudem werde die Haltestelleninsel so ausgebaut, dass man mit Rollstuhl und Kinderwagen ebenerdig einsteigen kann. Schon 2015 wurde die Variante, die Haltestelle auf die Höhe der stadteinwärts führenden Tramhaltestelle zu verlegen, verworfen. Dazu schreibt die Medienstelle: «Es gibt dafür einfach nicht genug Platz. Entweder könnte die Haltestelle nicht für Rollstühle und Kinderwagen hindernisfrei gebaut werden, es bliebe nicht genug Platz für die Trottoirs oder Spuren des motorisierten Individualverkehrs müssten abgebaut werden. Ein Spurabbau würde insbesondere die Leistungsfähigkeit des Verkehrsknotens beeinflussen und die Verkehrsprobleme verschärfen». Eine Verbesserung der Umsteigemöglichkeiten vom 46er- und 38er-Bus zur 80er-Linie ist also nicht in Sicht.
Geplant ist neben der erwähnten Zusammenlegung eine Verbreiterung des nördlichen und südlichen Trottoirs, die Umsetzung einer Baumallee und Einrichtung von Sitzmöglichkeiten, sowie Trottoirüberfahrten in der Bläsi- und Bäulistrasse. Zeitgleich werden Gleisersatz und Werkleitungserneuerungsarbeiten durchgeführt.

Im Sinne des Mitwirkungsverfahrens gemäss § 13 des Strassengesetzes (StrG, LS 722.1) führt das Tiefbauamt der Stadt Zürich noch bis zum 17. Juni eine Planauflage des Projekts durch. Tiefbauamt der Stadt Zürich, Beatenplatz 2, HIB (Haus der Industriellen Betriebe), 8001 Zürich, im Korridor des 4. Stocks. Montag bis Donnerstag, 7 bis 18 Uhr, Freitag, 7 bis 17 Uhr. Das Haus der Industriellen Betriebe bleibt vom 30. Mai bis 2. Juni (Auffahrt) sowie am 10. Juni (Pfingstmontag) geschlossen.

Ausführliche Berichterstattung zum Thema «Verkehr» im Fokusthema von April und Mai 2017 https://hoengger.ch/fokus/verkehr/
Dossier Verkehr Höngg/Kreis 10: https://hoengger.ch/dossiers/

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