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Ratgeber

Immobilien: Ersatzneubau, Sanieren oder Renovieren?

1. Oktober 2014 von

Foto: zvg

Patrick Rieffel, Rhombus Immobilien

Von

Online seit
1. Oktober 2014

Printausgabe vom
24. April 2014

Immobilien brauchen einen regelmäs­sigen Unterhalt. Wer dies vernachlässigt, muss über kurz oder lang mit Schäden und mit Wertverlust rechnen. Hinzu kommt, dass eine im Unterhalt vernachlässigte Liegenschaft die Erträge nicht nachhaltig sichern kann.

Beginnt der schleichende Zerfall erst einmal, gerät eine Spirale in Gang, die einerseits zu schwerwiegenden technischen Pannen und Schäden führen kann, die nur aufwendig und kostspielig zu beheben sind. Andererseits können solche Immobilien oft nur noch an eine immer zahlungsschwächere Mieterschaft vermietet werden. In den Jahren 1960 bis 1980 erlebte die Schweiz einen ähnlichen Bauboom wie in den letzten Jahren. In dieser Zeit wurden unzählige Mehrfamilienhäuser und Siedlungen, ja ganze Quartiere aus dem Boden gestampft. Viele dieser Immobilien kommen vom Alter her in die Phase einer grosszyklischen Erneuerung.

Wie vorgehen?

Wie aber vorgehen, wenn sich der Eigentümer mit solchen Fragen konfrontiert sieht? Verfolgt ein Eigentümer eine Werterhaltungsstrategie ist ein anderes Vorgehen notwendig, als wenn eine Wertsteigerungsstrategie gewählt wurde. Reicht eine sanfte Renovation oder braucht es bereits eine umfassende Sanierung oder wäre ein Rückbau und Ersatzneubau nicht die beste Lösung?
Eine umfassende Analyse der entscheidungsrelevanten Faktoren ergibt Aufschluss über die Art und den Umfang der Erneuerungen. Sind es vor allem bautechnische Probleme, etwa Energieverbrauch oder Schallschutz, Zustand der Leitungen, Gebäudehülle oder anderes, das behoben werden muss, oder gibt es auch strukturelle Defizite wie Grundrisse, Zimmergrössen, Aus­senflächen, Parkplätze, Lifte und Aus­senbeleuchtung, die für eine nachhaltige Ertragssicherung an die heutigen und künftigen Wohnbedürfnisse angepasst werden müssten?
Hinzu kommen mögliche Ausnutzungsreserven, das gültige Mietrecht – Überwälzungs- und Rückstellungsregeln, Kündigungsfristen und steuerrechtliche Bedingungen. Eine vorausschauende Planung und das frühzeitige Bilden von finanziellen Rücklagen bilden die Basis für solche Entscheidungen. Stehen Sie vor einer Entscheidung? Wissen Sie, worauf es ankommt? Gerne sind wir da für Sie bei allen Themen rund um Ihre Immobilie.

Weitere Informationen: Patrick Rieffel, Rhombus Partner Immobilien AG
CEO/Partner, patrick.rieffel@rhombus.ch, Telefon 044 276 65 65

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1. Oktober 2014

Printausgabe vom
24. April 2014

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