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Kirchen

Kooperation der Reformierten Kirche und des Wohnzentrums Frankental

22. April 2021 von

Zur Erinnerung an eine gelungene erste Aktion: Ein Gruppenfoto mit vier freiwilligen Einpackern und Mitarbeiter*innen (mit Maske).
Foto: zvg

Zur Erinnerung an eine gelungene erste Aktion: Ein Gruppenfoto mit vier freiwilligen Einpackern und Mitarbeiter*innen (mit Maske).

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Stolz zeigen zwei Bewohner und ihre Betreuerinnen die fertig eingepackten Briefe

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22. April 2021

Printausgabe vom
22. April 2021
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Der Kirchenkreis zehn der Reformierten Kirche Zürich ist ein aktiver Kirchenkreis und umfasst die Gebiete Oberengstringen, Höngg und Wipkingen West.

Zu normalen Zeiten findet hier Unterricht statt, es werden Kurse angeboten, Anlässe durchgeführt und Feste gefeiert. Die digitale Werbung wird immer wichtiger, dennoch gibt es weiterhin viele Postversände. Schon länger war man auf der Suche nach einer Lösung, wie das Sekretariat dabei unterstützt werden könnte. Früher gab es eine kleine Gruppe von fleissigen Freiwilligen, welche jeweils bei grossen Versänden aufgeboten wurde, doch in Zeiten von Corona gestaltet sich auch das gemeinsame Couvert einpacken schwierig.

350 Briefe verpackt und zugeklebt

Anfang Jahr präsentierte Gudula Matzner, Mitglied der Kirchenkreiskommission und Leiterin Beschäftigung und Aktivierung im Wohnzentrum Frankental, die Idee, dass die Briefe stattdessen von Bewohner*innen des Wohnzentrums Frankental eingepackt werden könnten. Dann ging alles relativ schnell. Im März wurde ein neuer Versand im Sekretariat vom Kirchenkreis zehn in Höngg vorbereitet und ins Wohnzentrum Frankental gebracht. Dort unterzeichneten die Bewohner*innen zuerst eine Geheimhaltungserklärung, bevor sie anfingen, die 350 Briefe einzupacken. Die Abläufe waren gut durchdacht: Erst faltete ein Bewohner mit einer Hand alle Rückantwortcouverts, danach steckten andere die Beilagen ins Couvert und wieder jemand anderes klebte den Umschlag schliesslich zu. Für die Bewohner*innen ist diese «Büroarbeit», also das Bereitstellen der Briefe, eine sehr willkommene Abwechslung in ihrem Beschäftigungsangebot. Sieben Personen wurden gefragt, ob sie diese Aufgabe übernehmen wollen und alle waren sofort interessiert. Jemand freute sich besonders über das Vertrauen «der Kirche», ein anderer sagte, er übernehme diese Aufgabe persönlich sehr gerne. Auch die Aussicht auf ein feines Znüni im Begegnungsraum habe alle zusätzlich motiviert. In dieser Zeit wurden viele Anlässe gestrichen. So wurde dieser Termin vielleicht auch aus diesem Grunde zu einem ganz besonderen.
Ende März wurden die Briefe im Wohnzentrum Frankental abgeholt und der Post zum Versand übergeben. Kurz nach Ostern brachten Betriebsleiter und eine Mitarbeiterin des Kirchenkreis zehn den mitwirkenden Bewohner*innen vom Wohnzentrum Frankental ein Znüni, um ihren Dank für die geleistete Arbeit zum Ausdruck zu bringen. Von Seiten der Kirche freue man sich sehr über diese Zusammenarbeit, aber vor allem über den Austausch und den Einblick in eine andere Welt.

Eingesandt von Sandra Winkler, Administration Kirchenkreis zehn

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