Im Dunkeln ist gut munkeln

Am Samstag, 3. September, dem Datum der «Langen Nacht der Museen» in Zürich, lädt das Ortsmuseum Höngg zu einem Besuch mit Taschenlampe zwischen 19 und 23 Uhr ein.

Das Ortsmuseum Höngg macht mit bei der «Langen Nacht der Museen». (Foto: zvg)

In der «Langen Nacht der Museen» haben Interessierte die Möglichkeit, das Ortsmuseum Höngg einmal anders zu erleben: im Dunkeln. Die Räume mit ihren ausgestellten Dingen offenbaren im spärlichen Licht einer Taschenlampe ihre ganz eigene Geschichte – genährt durch die Fantasie der Besucher*innen.
Der kegelförmige Schein der Taschenlampe konzentriert sich dabei auf das Wesentliche der Ausstellungsstücke. Sei es der Nachtstuhl im Schlafzimmer, die Geldkassette, der Pestsarg, die Mostpresse, der Waschzuber oder die monströse Unterwäsche. Zudem schweben musikalische Töne aus Klassik und Jazz live durch das Museum, gespielt von Musiker*innen aus Höngg und Umgebung. Die Taschenlampen stellt das Museum zur Verfügung, und es werden Getränke serviert. 

Ein Ort mit Geschichte

Das Ortsmuseum Höngg ist im Rebbauernhaus am Vogtsrain 2 untergebracht, dessen älteste Teile aus dem Jahr 1506 stammen. Küche, Stube und Kammern, Wein- und Vorratskeller und Waschhaus zeigen den Stand des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Eine ständige Ausstellung dokumentiert die allgemeine Geschichte von Höngg mit Kirchen-, Schul- und Vereinsgeschichte. Die Sonderausstellung widmet sich bis Ende Jahr dem traditionellen Weinbau in Georgien.

Lange Nacht im Ortmuseum Höngg

Samstag, 3. September, 19 bis 23 Uhr.
Vogtsrain 2

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