Höngger.ch

16°C11°C am 17. Juli 2019
Ratgeber

Frühlingszeit – Allergiezeit?

29. April 2019 von

Von

Online seit
29. April 2019

Printausgabe vom
02. Mai 2019
Beitrag bewerten

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Kaum taut der letzte Schnee, macht sich die Natur zum Aufblühen bereit. Dann beginnt für Heuschnupfengeplagte die Hochsaison.

Doch neben diesen saisonal begrenzten Allergien gibt es auch solche, die den Betroffenen das ganze Jahr über zu schaffen machen. Um gezielt handeln zu können, ist es wichtig, die genauen Auslöser zu kennen. Neu gibt es jetzt in vielen Apotheken einen schnellen und unkomplizierten Allergie-Check für zehn der häufigsten Allergene.

Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem des Körpers überschiessend auf eine eigentlich harmlose, aber körperfremde Substanz. Zu den häufigsten Auslösern, den sogenannten Allergenen, gehören Pollen, Nahrungsmittel, Schimmelpilze, aber auch Tierhaare, Insektengifte oder Hausstaubmilbenkot.
Kommen die Betroffenen mit dem entsprechenden Allergen in Kontakt, wird im Körper eine Abwehrreaktion ausgelöst. Typische allergische Symptome sind Hautreaktionen, wie Rötungen, Juckreiz und Schwellungen, sowie eine laufende Nase, Bindehautentzündungen der Augen oder Verdauungsstörungen.

Auslöser frühzeitig erkennen

Eine häufige Komplikation von Allergien ist der sogenannte «Etagenwechsel». Dabei verlagern sich die Symptome vom Augen-, Nasen- und Rachenraum in die Lunge. Dies bedeutet, dass aus einem falsch oder gar nicht behandelten allergischen Schnupfen auf Dauer ein allergisches Asthma entstehen kann. Ungefähr bei dreissig Prozent der betroffenen Bevölkerung kommt es zu dieser Entwicklung. Umso bedeutender sind das frühzeitige Erkennen und richtige Behandeln einer Allergie. Als wichtigste Massnahme gilt das Meiden des betreffenden Auslösers. Dieser muss dafür natürlich bekannt sein. Neu gibt es dafür einen Allergie-Check, den Interessierte in Apotheken schnell und unkompliziert durchführen lassen können. Zur Bestimmung einer möglichen Überreaktion auf zehn der häufigsten Atemwegsallergene wird aus der Fingerkuppe eine kleine Menge Blut entnommen. Innerhalb von zwanzig Minuten können dann Aussagen über Reaktionen unter anderem gegenüber Hausstaubmilbenkot, Katzen- oder Hundehaare, verschiedene Pollen oder Schimmelpilze getroffen und in einem Beratungsgespräch geeignete Therapiemöglichkeiten gefunden werden.

Limmatapotheke
Dr. Moritz Jüttner
Limmattalstrasse 242
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 8 bis 18.30 Uhr
Samstag: 8 bis 16 Uhr

Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar.


500