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Ratgeber

Frühlingsgefühle trotz Pollen?

10. März 2020 von

Angela Bär, Apothekerin.
Foto: zvg

Angela Bär, Apothekerin.

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Online seit
10. März 2020

Printausgabe vom
12. März 2020
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Die Tage werden wieder länger, die Sonne scheint, der Frühling zeigt sich von seiner besten Seite. Das Gemüt der Menschen wird fröhlicher, denn die kalte und graue Winterzeit ist vorüber.

Zu früh gefreut für Pollenallergiker. Spätestens mit dem Frühlingsanfang beginnt die beschwerliche Allergiezeit. Pollen sind die Träger des männlichen Erbguts von Pflanzen, welche mit dem Wind verbreitet werden und bei Betroffenen unangenehme Symptome auslösen. Der Körper einer allergischen Person verteidigt sich irrtümlicherweise gegen die Pollen. Er schüttet Entzündungsmediatoren aus, welche die Symptome in der Nase und den Augen auslösen. Die Augen sind rot, jucken und sondern ein wässriges bis schleimiges Sekret ab. Die Augenlider sind geschwollen. Die Nase läuft konstant, juckt ebenfalls und Niesreiz ist vorhanden. Zudem können Husten und ein allgemeines Krankheitsgefühl auftreten.

Tipps gegen Beschwerden

Generell gilt: Trigger soweit es geht meiden. Mit Hilfe des Pollenkalenders oder der Pollenprognose können im Internet Informationen über die aktuelle Pollen-Situation eingeholt und Betätigungen im Freien dementsprechend reduziert werden. In ländlichen Gebieten abends zwischen 19 Uhr und 24 Uhr lüften; in der Stadt morgens zwischen 6 Uhr und 8 Uhr früh. Für eine ruhige Nacht hilft es, Gesicht und Augen gründlich zu reinigen, Nasenspülungen zu machen und vor dem Zubettgehen die Haare zu waschen. Die Strassenkleider sollten aus dem Schlafzimmer entfernt werden. Ausserdem sollte die Wäsche nicht draussen zum Trocknen aufgehängt werden. Ein Luftreiniger in der Wohnung und Pollengitter an den Fenstern halten das Zuhause weitgehend pollenfrei.
In der Apotheke sind diverse Produkte erhältlich, welche Linderung verschaffen. Allgemein sollte darauf geachtet werden, dass eine regelmässige Befeuchtung und Reinigung der Augen und der Nase erfolgen. Kalte Kompressen mildern Lidschwellungen und sorgen für ein angenehmes Gefühl. Antiallergische Augentropfen und Nasensprays nehmen den Juckreiz und die Entzündungen. Augentrost beruhigt die Augen. Treten starke Heuschnupfensymptome auf, ist es sinnvoll, antiallergische Tabletten, sogenannte Antihistaminika, einzunehmen.
So können auch Menschen mit Pollenallergie den Frühling geniessen.

Apotheke zum Meierhof
Limmattalstr. 177
Tel. 044 341 22 60
Fax 044 341 23 30

 

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