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Vereine

Frauenpower am Wettkampf in Grenchen

8. Juli 2019 von

Die Höngger Herren blieben dieses Mal lieber zu Hause.
Foto: zvg

Die Höngger Herren blieben dieses Mal lieber zu Hause.

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Das schnelle und punktgenaue Aufsteigen aufs Brett kann bei der Rettungsbrettstafette über Sieg und Niederlage entscheiden.

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Die Höngger Juniorinnen sind auch schon Wettkampf erprobt – hier beim Start mit einem Gurtretter.

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Online seit
8. Juli 2019

Printausgabe vom
11. Juli 2019
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An einem heissen Sommertag Ende Juni nahm die Sektion Höngg der Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) zum ersten Mal am Wettkampf in Grenchen teil, welcher jedes Jahr durch die gleichnamige Sektion organisiert wird.

Die Sektion Höngg war mit einem Damen- und einem Juniorinnenteam vertreten. Nach dem Eintreffen im Bad baute man das Tageszelt als Sonnenschutz auf und nutzte die Zeit zum Einschwimmen, während eine Teilnehmerin zur Teamleitersitzung ging. Dort wurden letzte Unklarheiten betreffend des Tagesablaufes und des Reglements geklärt. Ausserdem fragten die Organisatoren bei den teilnehmenden Sektionen nach, ob die Rettungsbrettstafette beibehalten werden soll. Diese wurde vor einiger Zeit an der Schweizermeisterschaft abgeschafft, weil viele Freibäder Beschädigungen am Beckenrand befürchten und diese deshalb nicht erlauben. Die Disziplin ist jedoch sehr beliebt und so sprach man sich einstimmig dafür aus, diese beizubehalten.

Nach der Teamleitersitzung ging es Schlag auf Schlag, da an einem einzigen Nachmittag viele Disziplinen anstanden. Bei der Hindernisstafette mussten alle vier Schwimmerinnen des Teams auf 50 Meter zweimal ein circa 70 Zentimeter tiefes Hindernis untertauchen und bei der Puppenstafette jeweils 25 Meter eine mit Wasser gefüllte Rettungspuppe abschleppen. Bei zwei weiteren Disziplinen – der Gurtretter- und der Rettungsstaffeldisziplin – konnten die Teammitglieder ihren Stärken entsprechend auf die unterschiedlichen Elemente dieser Disziplinen verteilt werden. So musste jemand mit und jemand ohne Flossen 50 Meter schwimmen, jemand einen anderen Teilnehmer oder eine Rettungspuppe mit einem Gurtretter abschleppen sowie jemand möglichst schnell Flossen und Gurtretter anziehen und damit eine Bassinlänge zurücklegen.

Am Schluss absolvierten die Erwachsenen noch die Rettungsbrett- und die Rettungsleinenstafette. Beim Rettungsbrett ist es wichtig, möglichst schnell auf das Brett aufzusteigen und den Schwerpunkt zu finden, um möglichst flach im Wasser zu liegen. Bei der Leine sind fürs Ziehen Kraft und Rhythmus entscheidend sowie ein schneller Wechsel zwischen den Schwimmerinnen.
Im Verlaufe des Nachmittags schauten auch ein paar Trainingskollegen und -kolleginnen vorbei, um die Hönggerinnen anzufeuern. Aufs Treppchen reichte es dennoch nicht. Die Juniorinnen wurden achte von zehn und die Damen zehnte von achtzehn. Da die Schaffhauser aber den inoffiziellen Titel «Schweizermeister» im Rettungsbrett ergatterten und dort ein Schaffhauser mitschwamm, der aktuell auch bei der Sektion Höngg trainiert, durfte man sich dennoch über einen Sieg freuen.

Eingesandt von Barbara Meier

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8. Juli 2019

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