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Erstes KISS-Treff: Ein gelungener Auftakt

10. Oktober 2018 von

Natasa Karnath begrüsst die Teilnehmenden zum 1. KISS-Treff.
Foto: zvg

Natasa Karnath begrüsst die Teilnehmenden zum 1. KISS-Treff.

Von

Online seit
10. Oktober 2018

Printausgabe vom
11. Oktober 2018
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Was macht eigentlich KISS Zürich Höngg-Wipkingen genau? Wie funktioniert das konkret mit der Nachbarschaftshilfe mit Zeitgutschriften? Wer kann alles mitmachen? Wo muss ich mich melden, wenn ich Unterstützung brauche?

Der erste KISS-Treff der Genossenschaft KISS Zürich Höngg-Wipkingen fand im Atelier der BEP Baugenossenschaft des eidgenössischen Personals an der Rousseaustrasse in Wipkingen statt. Dass KISS ein Projekt für alle Generationen ist, kam schon in der Zusammensetzung der Teilnehmenden zum Ausdruck, von der jungen Mutter mit Kind bis zu Menschen mit vielen gelebten Jahren, waren alle vertreten. Die über 20 Teilnehmenden fragten, diskutierten und tauschten lebhaft. Die anwesenden Vorstandsmitglieder und die Geschäftsleiterin, Natasa Karnath, informierten und diskutierten mit und konnten manch nützlichen Hinweis geben und erhalten. Ganz besonders interessierte, wofür man sich denn konkret an KISS wenden kann. Die generelle Antwort lautet: Für jede Unterstützung, die im Alltag benötigt wird, ausser für die Pflege. Und konkreter: Einkaufen und begleiten beim Einkaufen, Frühstück bereiten und zusammen «zmörgelen», vorlesen, spazieren gehen, spielen, kleine Hilfen im Haushalt wie Glühbirnen ersetzen, Schubladen aufräumen, bügeln oder im Garten Pflanzen pflegen, zum Arzt oder sonst wohin begleiten, Behördengänge, im Notfall zu den Kindern schauen, bei Engpässen in Familien unterstützen, am PC helfen, pflegende Angehörige entlasten, den Hund spazieren führen, Ausflüge machen und vieles mehr.

Einfach und unkompliziert

Wer diese Art von Unterstützung benötigt, meldet sich einfach bei der Geschäftsleiterin, Natasa Karnath (siehe Infobox). Sie sucht Personen, die als Gebende und Nehmende zusammenpassen könnten, schafft den Kontakt und, wenn die beiden es wagen wollen, dann kann es losgehen. Die Parteien können selbst vereinbaren, wie sie sich organisieren wollen, Natasa Karnath unterstützt wenn nötig, aber sonst sind die Gebenden und Nehmenden autonom. Selbstverständlich kann man sich auch melden, wenn man nur eine einmalige Unterstützung braucht.

KISS ist nicht Spitex

Christine Keller, die Leiterin des Spitex Zentrums in Wipkingen und ebenfalls Mitglied des Vorstandes der Genossenschaft KISS, schilderte noch die Zusammenarbeit und auch den Unterschied der Arbeit von Spitex und KISS: Die Spitex ist eine Organisation, die vor allem einen bestimmten Auftrag mit Schwerpunkt Pflege mit dafür ausgebildetem Fachpersonal ausführt, KISS dagegen kann sich ganz auf die Bedürfnisse der Unterstützungssuchenden ausrichten und gibt gerne die dafür nötige Zeit. Ja, und wie ist das jetzt mit den Zeitgutschriften? Das ist ganz einfach, die unterstützende Person schreibt die gegebene Zeit auf und die Person, die Unterstützung erhalten hat bestätigt das, und die Geschäftsführerin gibt diese Zeit in die EDV ein.

Eingesandt von Ruedi Winkler,
Präsident Genossenschaft KISS Zürich Höngg-Wipkingen

Der nächste KISS Treff findet im Gemeinschaftszentrum in Höngg im November statt. Details folgen unter www.kisszuerich10.ch. Kontakt: Natasa Karnath, Geschäftsleiterin, zuerich@kiss-zeit.ch, Telefon 077 538 49 93

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