Eine intergalaktische Mission für die Pfadi SMN

Mit dem Start der Sommerferien stand für die Wolfs- und die Pfadistufe der Pfadi St. Mauritius Nansen die beste Zeit des Jahres an: Beide Stufen brachen zu ihren Sommerlagern auf.

Das Zelt darf nicht fehlen. (Foto: zvg)

Endlich Sommerlager für die Pfadi St. Mauritius Nansen (SMN): Während die jüngere Wolfsstufe als Nachwuchsdetektive den Kanton Schwyz unsicher machte, schlug die Pfadistufe ihre Zelte im schönen Unterengadin auf. Für die rund 30 Wölfli begann das Abenteuer in Obergschwend bei Gersau mit einer spektakulären Anreise per Standseil- und Gondelbahn. Im Lagerhaus samt eigenem Beachvolleyballfeld, wartete ein kniffliger Fall. Unter dem Motto «Die drei ???» halfen die Wölfli, einen ominösen Kunstraub aufzuklären.

Neben einem Geländespiel, der traditionellen Taufe, vielen Spielen und dem Ablegen des Wölfliversprechens stand auch das Erlernen neuer Fertigkeiten im Zentrum. Mit grossem Eifer erwarben die Wölfli in den Disziplinen Schnitzen, Übermitteln, Kochen oder Zeichnen neue Spezialitätenabzeichen. Ein feierlicher Abschlussabend rundete die Lagerwoche ab.

Ein Zeltdorf für Goldini

Zwei Wochen verbrachten die Pfadis oberhalb von Ftan. Mit tatkräftiger Unterstützung von Ehemaligen und Eltern errichteten sie in kürzester Zeit ein gemütliches Zeltdorf samt grosszügigem Küchenzelt, was das Küchenteam besonders freute. Inhaltlich ging es auf intergalaktische Mission. Der Alien «GoldRoger» hatte die Pfadis gerufen, um seinen Heimatplaneten Goldini vor dem drohenden Untergang zu retten. Trotz des regnerischen Wetters in der ersten Lagerwoche blieb die Stimmung bestens.

Ein Highlight war wie jedes Jahr die Drei-Tages-Tour, bei der die Pfadis in ihren Fähnli (Untergruppen der Pfadistufe) unterwegs waren. Leider konnte aufgrund des Feuerverbots kein Lagerfeuer entfacht werden, was die Pfadis jedoch nicht daran hinderte, das Programm wie ein 24-Stunden-Geländespiel, eine Taufe, eine Wanderung zur Alp Clünas und vieles mehr durchzuführen.

Zum Schluss des Lagers stellten sich alle Pfadis den anspruchsvollen JP/P-Prüfungen, welche die Themen Erste Hilfe, Karten- und Seilkunde, Blachentechnik und Pfadigeschichte beinhalten. Zur grossen Freude des Leitungsteams meisterten alle Teilnehmenden die Prüfungen mit Bravour. Müde, aber glücklich und voller Teamgeist blicken beide Stufen auf einen unvergesslichen Pfadisommer zurück. Aber: Nach dem SoLa ist vor dem SoLa. Die Planung für nächstes Jahr steht bereits in den Startlöchern.

Eingesandt von Leah Götte

Verwandter Artikel

Goldrausch im Sommerlager

0 Kommentare


Themen entdecken