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Kirchen

Donau, Barock und viel Regen

18. Oktober 2019 von

Einer der Höhepunkte der diesjährigen Pfarreireise bildete das Treffen mit dem Künstler Horst Thürheimer in der Mayr‘schen Hofkunstanstalt.
Foto: zvg

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18. Oktober 2019

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23. Oktober 2019
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Die Heilig-Geist-Pfarreireise führte diesmal nach Bayern, wo in den Tagen vom 5. bis 7. Oktober drei besondere Orte besucht wurden: das Kloster Weltenburg, das Barockstädtchen Eichstätt und die Metropole München.

30 Erwachsene und vier Kinder bestiegen am Samstagmorgen den «Drusberg»-Reisebus. Chauffeur Fredy Schelbert, Mitinhaber des Carunternehmens, begrüsste die Anwesenden, von denen viele bereits letztes Jahr von seinem Bruder Toni nach Rom zur Vereidigung eines Höngger Gardisten geführt worden waren.
Auch dieses Jahr bestimmte ein Pfarreiereignis die Wahl der Reiseroute; da anfangs 2019 die neuen Kirchenfenster des in München lebenden Künstlers Horst Thürheimer eingeweiht werden konnten, war schnell klar, dass die Reise unter anderem zum Entstehungsort dieser Glaskunst führen sollte. Dazu später mehr.
Überschattet vom Tiefdruckgebiet «Lorenzo» ging es in Richtung Allgäu, wo im reizvollen Städtchen Kaufbeuren die Besichtigung der seit dem 13. Jahrhundert bestehenden Franziskanerinnenklosters anstand. Berühmt wurde das Haus durch die 2001 heiliggesprochene Sr. Maria Crescentia Höss (1682-1744), einer Nonne, die ihre Zeitgenossen – einfache Bürger wie Fürsten und Könige – durch ihre konsequente Lebensart beeindruckte und bis heute von vielen Menschen verehrt wird, wie Sr. Daniela, eine sympathische junge Ordensfrau, auf dem Rundgang erklärte. Intensive Regengüsse trieb die Reisenden schnell in den Car zurück, der nun das niederbayrische Kloster Weltenburg ansteuerte. Das Kloster, am eindrücklichen Donaudurchbruch gelegen, kann mit zwei Besonderheiten aufwarten: der kunstvollen Barockkirche der Gebrüder Asam sowie dem Klosterbier, das auf eine 1000-jährige Tradition zurückblickt und mit diversen Auszeichnungen, unter anderem dem «World Beer Cup», gekürt wurde.
Nach dem sehr persönlich gestalteten Gottesdienst in einer Nebenkapelle und der Bier-Degustation gings aufs Touristenschiff, welches die Reisenden durch das Naturspektakel «Donaudurchbruch» hindurchmanövrierte und zum Übernachtungsort Kelheim brachte, das für seine Befreiungshalle bekannt ist.
Bei trockenem Wetter reiste die Gruppe sonntags in die Bischofsstadt Eichstätt, die wegen ihrer Barockarchitektur berühmt ist. In zwei Gruppen wurden die Sehenswürdigkeiten besucht und bis zum Mittag viel Interessantes aufgeschnappt, so dass am Nachmittag der Ort individuell erkundet werden konnte. Zum deftigen bayrischen Abendessen trafen sich alle im Gasthaus «Trompete». Vom ländlichen Eichstätt führte der letzte Programmpunkt in die bayrische Metropole, wo zwei Stadtführerinnen Wissenswertes und Originelles über Altstadt, Kultur und Wesen der Münchner vermittelten. Abschliessender Höhepunkt bildete zuletzt das Treffen mit dem Künstler Horst Thürheimer in der Mayr‘schen Hofkunstanstalt. Seit 1847 produziert diese Werkstatt Glasmalereien und Mosaikarbeiten, die in die ganze Welt exportiert werden. Thürheimer ist einer der wenigen Künstler, der seine Malentwürfe eigenhändig auf die Glasflächen überträgt, was dank der guten Zusammenarbeit mit der Kunstanstalt möglich wurde. Während der zweistündigen Führung bekam die Gruppe einen einmaligen Einblick in dieses Kunsthandwerk. Dann aber wurde es Zeit, um – mit vielen Impressionen bereichert – die Heimreise anzutreten. Zukünftig werden die Höngger Kirchenfenster sicher bei allen Mitreisenden Erinnerungen wecken.

Eingesandt von Marcel von Holzen

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18. Oktober 2019

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