Quartierleben
April, April: von Tattoos und Dinosauriern
In der letzter «Höngger»-Ausgabe erlaubte sich das Pflegezentrum Riedhof einen Spass. Und online begaben wir uns am 1. April in prähistorische Zeiten.
2. April 2025 — Redaktion Höngger
«Nur die Harten kommen in den Garten», so lautete ein Kommentar zum Inserat des Pflegezentrums Riedhof im letzten «Höngger». Denn dieses bot pünktlich auf den 1. April eine Tattoo-Aktion für Senior*innen an. Das sei schliesslich Trend und die Nachfrage sei gross. Das Inserat punktete auch mit einer älteren Dame, die sich gerade ein Tattoo stechen lässt.
April, April! Der Scherz kam an und die «Höngger»-Redaktion erhielt einige Zuschriften, die sich ob dem Inserat erfreuten. Auch der Riedhof erhielt daraufhin Post: Das «Grosseltern-Magazin» beschwerte sich mit einem Augenzwinkern darüber, dass «nur» betagte Menschen von dem Angebot Gebrauch machen konnten. Beim Brief dabei: Temporäre Farbtattoos.
Die favorisierte Geschichte am 1. April auf der «Höngger»-Website war der Fund einiger neuartigen Dinosaurier-Knochen in einer der zahlreichen Baugruben im Quartier (siehe unten). Die archäologische Sensation, die von Experten bereits als «Das Hönggi» bezeichnet wurde, war selbstverständlich ebenfalls ein Scherz der Redaktion.
Dinosaurier-Skelett sorgt für Aufregung
Inmitten der vielen Baustellen in Höngg sorgt ein sensationeller Fund für Aufsehen: Ein Fossil, das von Experten als Teile eines Dinosaurier-Skelett identifiziert wurde. Das Besondere: Es handelt sich offenbar um eine bisher unbekannte Art und trägt bereits den Namen «Das Hönggi».

Höngg ist ein Quartier voller Baustellen, alte Häuser müssen Neubauten weichen und entsprechende Gruben wurden ausgehoben. In einer diesen Gruben kamen die Bauarbeiten aber zum Erliegen. Der Grund: Bauarbeiter stiessen auf ein ungewöhnliches Skelett, die Rede ist von einem archäologischen Sensationsfund.
Die Experten, mit denen der «Höngger» bereits sprechen konnte, sind sich einig: «Es handelt sich voraussichtlich um eine bislang unbekannte Dinosaurier-Art, da sich die gefundenen Knochen keiner bisher bekannten Spezies zuordnen lassen», erklärt eine Paläontologin.
«Der Fund ist aussergewöhnlich, denn die Fundstücke weissen Ähnlichkeiten mit drei verschiedenen dokumentierten Arten auf. Wir nennen ihn intern «Das Hönggi», nach dem Stadtteil, in dem er entdeckt wurde.»
Sorge wegen Vandalismus
Die Verantwortlichen reagierten schnell auf den Fund, haben jedoch bislang keine genauen Details zur Fundstelle veröffentlicht. «Es gibt Sorgen, dass der Fund von Unbefugten zerstört wird, bevor alle wichtigen Teile des Skeletts geborgen werden können», heisst es.
«Wir sind uns sicher, dass dieser Fund eine der bedeutendsten Entdeckungen der letzten Jahrzehnte ist», sagt die vorher zitierte Paläontologin weiter. Eine Skizze vom «Hönggi» tauchte derweil im Internet auf.
Die geheimen Ausgrabungsarbeiten sollen laut Behörden weitergehen und die Öffentlichkeit werde über die Fortschritte rechtzeitig informiert. Doch bis dahin bleibt die genaue Lage des «Hönggi-Dinosauriers» ein gut gehütetes Geheimnis.
Bereits jetzt meldeten verschiedene Institutionen ihr Interesse an, den Fund auszustellen, so auch das Ortsmuseum Höngg.
0 Kommentare