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Nur knapp an einem Coup vorbei

27. Mai 2019 von

SVH-Präsident Martin Gubler, links, und der scheidende SVH-Torhüter Claude Blank.
Foto: Kurt Kuhn

SVH-Präsident Martin Gubler, links, und der scheidende SVH-Torhüter Claude Blank.

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Online seit
27. Mai 2019

Printausgabe vom
30. Mai 2019
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Nach der Ehrung und Verabschiedung von Claude Blank für seine sieben Jahre im Tor des SVH, begann für das Team von Ivan Previtali und Hugo Soto das letzte Heimspiel einer gut gelungenen Spielzeit 2018/19. Für die mit vielen Super-, Challenge- und Promotions-Liga erfahrenen Spielern besetzte Mannschaft aus der March ging es auf dem Hönggerberg um wichtige Punkte, die zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigen.

Die erste Viertelstunde der Partie verlief ausgeglichen und man sah ganz klar, dass es sich nicht um ein Saison-Kehraus-Spiel handelte, so intensiv und kampfbetont wurde beidseitig ans Werk gegangen. Als sich gegen Ende der ersten Spielhälfte die Ballbesitzverhältnisse zugunsten der Ausserschwyzer verschoben, schockierte Manuel Georgis (41.) mit seinem präzisen Weitschuss in die entfernte, tiefe Torecke die Gäste. Den SVH-Anhang freute der Führungstreffer sehr, wenn auch nur für zwei Minuten, bis der Tuggener Dardan Morina (43.) mit seinem herrlichen Kopfballtor zum 1:1 den Gastgebern die Pausenführung vermieste. Marin Wiskemann verpasste in der sechsminütigen Verlängerung aus guter Abschlussposition den erneuten Führungstreffer für die Hausherren.

Ugljesics Doppelpack

Ohne ihren Topskorer Genc Krasniqi (22 Saisontore), der sich ohne gegnerische Einwirkung in der Verlängerung der ersten Halbzeit verletzt hatte, startete der FC Tuggen in die zweite Spielhälfte. Die erste Chance offerierte sich Marin Wiskemann, als er eng verfolgt von seinem Verteidiger seine Schussabgabe von Tuggen-Torwart Alessandro Merlo pariert sah. Die Ausserschwyzer erhöhten nun die Schlagzahl und den Druck merklich, und auf Höngger Seite entschied sich Ivan Previtali mit der Einwechslung von David Rutz (59.) für den Torschützen Manuel Georgis für eine leicht defensivere Formation. Mitten in der Tuggener Offensivphase gelang Mike Schreiner (66.) mit seinem wunderschönen Kopfballtor aus gut acht Metern die erneute SVH-Führung zum 2:1. Die Nervosität auf und neben dem Platz nahm nun, vor allem auf der Seite des FC Tuggen, stark zu. Wiederum gelang es dem SVH nicht, die Führung über die Runde zu bringen, denn Petar Ugljesic erzielte (71.) postwendend den viel bejubelten Ausgleich für die Gäste. Nur acht Minuten später war es erneut Petar Ugljesic, der nach einer mangelhaften Höngger Abwehrleistung den Führungstreffer für seine Farben erzielte. Ein wahrlich guter Ersatz für den verletzt ausgeschiedenen Top-Torschützen Krasniqi, dieser Petar Ugljesic.
Der SV Höngg hätte aufgrund des aufopfernden und guten Spiels einen Punkt verdient, ist aber vor allem aufgrund der physischen Vorteile der Gästespieler gescheitert. Ivan Previtali lobte nach dem Spiel die Leistung seiner Spieler und weiss, dass seinem Team beinahe ein Coup gelungen ist. Die Erfahrungen aus diesem Spiel werde das Team stärken und weiterbringen.

Matchtelegramm
18. Mai, Hönggerberg, 210 Zuschauer*innen
SV Höngg – FC Tuggen 2:3 (1:1)
Tore: 41. M. Georgis (1:0); 43. Morina (1:1); 66. Schreiner (2:1); 73. Ugljesic (2:2); 79. Ugljesic (2:3)
SVH: Blank, Stojanov, Schreiner, Riso, von Thiessen (82. Rodriguez), M. Georgis (59. Rutz), Forny, Derungs (76. Kocayildiz), Constancio, Wiskemann, L. Georgis

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