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Ratgeber

Blasenentzündung – Antibiotika-Konsum vermeiden

10. September 2021 von

Dr. Moritz Jüttner, Limmat Apotheke
Foto: Patricia Senn

Dr. Moritz Jüttner, Limmat Apotheke

Von

Online seit
10. September 2021

Printausgabe vom
09. September 2021
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Unangenehmer Harndrang, Brennen beim Wasserlösen, Schmerzen im Unterbauch – fast jede Frau kennt das. Blasenentzündungen sind häufig und unangenehm. Wird sofort gehandelt, kann die Einnahme von Antibiotika sehr oft vermieden werden. Apotheken bieten diskrete und unkomplizierte Blasenentzündungs-Checks an.

Fast jede zweite Frau litt schon einmal an einer Blasenentzündung. Ausgelöst wird sie meistens durch die im Darm vorkommenden E. coli-Bakterien. Die kurze Harnröhre der Frauen ist der Grund, weshalb vor allem sie davon betroffen sind, denn die Bakterien können so leicht in die Blase gelangen. Dort verursachen sie eine schmerzhafte Entzündung. Symptome sind häufiger Harndrang und ein Brennen beim Wasserlösen. Oft kommen auch Schmerzen im Unterbauch dazu. In schweren Fällen kann es gar zu Blut im Urin und Nierenschmerzen kommen. Bei ersten Symptomen wird empfohlen, rasch einen Blasenentzündungs-Check machen zu lassen. So werden andere Ursachen ausgeschlossen und es kann umgehend mit der Therapie begonnen werden. Mit der sofortigen Behandlung kann in vielen Fällen die Abgabe von Antibiotika verhindert werden. Oft kann die Entzündung mit pflanzlichen Tabletten, Entzündungshemmern und Schmerzmitteln behandelt werden. Zudem helfen die Apotheken mit Tipps und Fachwissen zur Vorbeugung der häufig wiederkehrenden Blasenentzündungen.

Wartau Rotpunkt Apotheke
Moritz Jüttner
Dr. sc. Nat. eidg. Dipl. Apotheker
Limmattalstrasse 242
8049 Zürich

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10. September 2021

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09. September 2021
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