Beim «Schlössli» tut sich was

Das «Schlössli» von Höngg an der Frankentalerstrasse steht seit Jahren leer. Vor einiger Zeit wurde es verkauft, nun wird es saniert. Voraussichtlich im kommenden Jahr soll es fertiggestellt sein.

Mittlerweile steht der Kran im Garten des Anwesens. (Foto: das)

Wenn in Höngg vom «Schlössli» gesprochen wird, weiss man sofort, was gemeint ist: das prägnante Einfamilienhaus an der Frankentalerstrasse 81, auf der Höhe der Riedhofstrasse. Mit seinem Türmchen, der verwinkelten Bauweise und dem erhabenen Standort wirkt das Gebäude mit Baujahr 1934 fast wie ein altes, verwunschenes Schloss.

Vor einigen Jahren wurde es zum Verkauf ausgeschrieben – unter grossem Interesse der Quartierbevölkerung. Dennoch stand das Gebäude trotz Besitzerwechsels in den darauffolgenden Jahren weiterhin leer, in und rund um die Liegenschaft schien nicht viel zu geschehen.

Wie der heutige Besitzer, der namentlich nicht genannt werden möchte, dieser Zeitung auf Anfrage mitteilte, habe er in diesem Zeitraum am Planungs- und Bewilligungsverfahren für eine Totalsanierung des Gebäudes gearbeitet. Bis zur Erteilung der Baubewilligung und der Baufreigabe seien einige Jahre verstrichen.

Bauzeit von zwei Jahren

Nun aber haben die Bauarbeiten begonnen. Bereits vor einigen Monaten haben die Arbeiten im Garten der Liegenschaft angefangen, kürzlich wurde ein Baukran aufgestellt. Nun sollten gemäss dem Eigentümer die Bauarbeiten ohne Verzögerung ablaufen und voraussichtlich innerhalb von zwei Jahren beendet werden können. Geplant sei, das Gebäude als Einfamilienhaus zu erhalten und nach Abschluss der Bauarbeiten zu vermieten.

Die Bushaltestelle Riedhofstrasse der Buslinien 78 und 485 stadteinwärts habe, so der Eigentümer weiter, für die Dauer der Bauarbeiten auf die Fahrbahn verschoben werden müssen (der «Höngger» berichtete), da die eigentliche Haltestelle die Zufahrt zur Liegenschaft verunmöglicht habe. Erst nach Abschluss der Bauarbeiten könne diese wieder zurückversetzt werden.

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