Beatrice Egli und «Heimweh»: Videodreh auf dem Hönggerberg

«So schön cha s'Läbe si» nennt sich der neue Song, den die Schlagersängerin mit dem Chor diese Woche präsentierte. Für das Musikvideo wurde in Höngg gedreht – die populären Stars weisen dabei unwissend auf ein Problem hin.

Screenshot: www.youtube.com/@heimwehmusig/shorts

Es benötigte wohl etwas fröhliche Urbanität, gepaart mit einem Schuss Landleben: Klar, da kommt nur Höngg infrage. Genauer: der Hönggerberg. Dieser ist nämlich jüngst Schauplatz zweier sehr erfolgreicher Schweizer Acts. Die Rede ist von Beatrice Egli und dem Chor «Heimweh».

Die Schlagersängerin und der Männerchor präsentierten diese Woche bei den Swiss Music Awards ein gemeinsames Lied: «So schön cha s’Läbe si» nennt sich das Werk; geschrieben und produziert wurde es laut «Blick» von Georg Schlunegger.

Auf dem «Hönggi»

In heutigen Zeiten benötigt ein Song ein Video – oder sogar mehrere Clips –, um ein Hit zu werden. Daher zogen die Schlagerkönigin sowie Bernhard Betschart und Daniel Arnold von «Heimweh» auf den Hönggerberg, um dem schönen Leben auch vor der Linse zu frönen.

«So schön cha s Läbe si» – Beatrice Egli und Heimweh

Wie die «Höngger»-Redaktion erfahren hat, suchte die Produktionsfirma Hitmill offenbar einen Ort mit Blick über Zürich – da empfiehlt sich der «Hönggi» ganz besonders. Der Wind sei zwar stark gewesen, zudem eher kalt. Dennoch konnten einige Szenen gedreht werden: In einem der Promoclips sieht man die drei tatsächlich auf einem roten Bänkli des hiesigen Verschönerungsvereins sitzen.

Verschmiertes Bänkli

Im Prinzip setzten sie sich auf die Lehne, die Schuhe auf der Sitzfläche. Gut, darüber lässt sich diskutieren. Und auch wenn die drei nun von Schönheit singen, sieht man doch, dass das besagte Bänkli zum Opfer von Sprayereien wurde. Der Vandalismus ist ein Problem für den Verschönerungsverein, wie der «Höngger» schon oft berichtete.

So weist der visuelle Teil des Lieds «So schön cha s’Läbe si», das – ebenfalls laut «Blick» – eine Hymne ans Leben und an die Schweiz sein soll, auch ein wenig auf die nicht immer schöne Realität hin.

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