Quartierleben
Auf zu neuen Ufern: Jina Vracko über ihre Zeit beim «Höngger»
Jina Vracko arbeitete dreieinhalb Jahre für den «Höngger», sie kümmerte sich um die sozialen Medien, produzierte die Podcasts «Höngg zum Hören» und trat auch als Autorin in Erscheinung. Nun wird es Zeit für neue Abenteuer.
31. Januar 2026 — Jina Vracko
Die morgendliche Fahrt im 46er gewährt mir oft einen weiten Blick über die ganze Stadt, manchmal bis hin zu den schneebedeckten Alpen. In der Redaktion am Meierhofplatz angekommen werde ich von einem dynamischen Team begrüsst: Dani, Petra, Dagmar (und ihre Hunde) sind stets mit Freude am Werk.
Seit über drei Jahren durfte ich mich hier einleben und einbringen. Nun findet meine Zeit bei der «Höngger Zeitung» ein Ende. Das Leben zieht mich weiter – ich freue mich, meinen kreativen Projekten, etwa als Sängerin Jina Rose, mehr Zeit zu widmen. Doch meine Kolleginnen und Kollegen werde ich vermissen – ich schätze die Zusammenarbeit mit euch, nicht zuletzt dank eurer herzlichen und humorvollen Art.
Engagement und Neugier
Zudem stelle ich fest, wie tief ich in dieses Quartier hineingewachsen bin. Vor einigen Jahren hatte ich kaum was mit Höngg am Hut, heute begegnen mir bekannte Gesichter und zahlreiche Geschichten. Durch die Arbeit bei der Quartierzeitung ist man nah am Leben, sie erfordert viel Engagement und Neugier.
Es hat mir Spass gemacht, Interviews mit unterschiedlichsten Menschen zu führen, Texte zu korrigieren und alle zwei Wochen eine frische Zeitung in den Händen zu halten, die nicht nur in der eingespielten Zusammenarbeit unseres Teams, sondern auch durch die Menschen und Organisationen aus dem Quartier entstanden ist.
Jina Vracko produzierte den «Höngger Podcast»
Gerne habe ich meine Kreativität einfliessen lassen, zum Beispiel mit dem «Höngger Podcast» oder auf Social Media, wo zunehmend mehr Austausch entsteht. Ich bin dankbar für diese Zeit, die für mich von bereichernden Erfahrungen und spannenden Begegnungen geprägt war. Sicher werde ich dem «Höngger» verbunden bleiben, und ich freue mich darauf zu sehen, was dieses historische Jubiläumsjahr und die weitere Zukunft für die Quartierzeitung bereithält.





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