Gesundheit
Alte Medikamente richtig entsorgen
Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Medikamente gehören nicht in den Kehricht oder ins Abwasser. Die fachgerechte Rückgabe in Apotheke, Drogerie oder Arztpraxis schützt nicht nur Kinder und Haustiere, sondern auch die Umwelt.
26. August 2025 — MM (Medienmitteilung)
Viele Haushalte lagern Medikamente, die längst abgelaufen oder nicht mehr in Gebrauch sind, wie die Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich in einer Medienmitteilung schreibt. Und weiter: Wer solche Arzneimittel aufbewahrt, riskiert eine ungewollte Einnahmen durch Kinder oder Haustiere und gefährdet somit die Sicherheit im Alltag.
Die Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich rät deshalb, die Hausapotheke regelmässig zu kontrollieren und verfallene Präparate konsequent zu entsorgen.
Schwerwiegende Folgen für die Umwelt
Eine unsachgemässe Entsorgung im Haushaltsabfall oder gar in der Kanalisation kann zudem schwerwiegende Folgen für die Umwelt haben. Rückstände von Medikamenten belasten Gewässer und Böden und gelangen so in den natürlichen Kreislauf.
Die sichere Lösung: Medikamente können in Apotheken, Drogerien oder Arztpraxen abgegeben werden. Dort erfolgt die fachgerechte Entsorgung – teilweise gegen eine geringe Gebühr.
Pflege der Hausapotheke
Auch bei der Pflege einer Hausapotheke empfehle es sich, fachlichen Rat einzuholen. Neben verschriebenen Präparaten gehören Grundausstattung wie Schmerz- und Erkältungsmittel, Allergiemedikamente, Desinfektionsmittel, Pflaster, Verbandsmaterial, Schere und Fieberthermometer dazu.
Wichtig ist, alle Medikamente in Originalpackung samt Packungsbeilage und Dosierhilfe aufzubewahren. Nur so ist eine richtige Anwendung gewährleistet.
Gesundheitsfachleute raten, die Hausapotheke mindestens einmal jährlich zu überprüfen, abgelaufene Medikamente auszusortieren und verschriebene Präparate nach abgeschlossener Behandlung zurückzugeben. Wer verfallene Notfallmedikamente ersetzt, sorgt dafür, dass im Ernstfall die richtige Hilfe griffbereit ist – und erhöht damit die Sicherheit im eigenen Haushalt.
Quelle: Medienmitteilung Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich
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