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25. Februar 2019 von

«S’Eis» des SV Höngg hatte trotz Grippe-Virus gut lachen in Valencia.
Foto: zvg

«S’Eis» des SV Höngg hatte trotz Grippe-Virus gut lachen in Valencia.

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Online seit
25. Februar 2019

Printausgabe vom
28. Februar 2019
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Bereits zum fünften Mal steuerte die 1. Mannschaft des SV Höngg die Destination Valencia an, um sich im Trainingslager den letzten Schliff für die Rückrunde zu holen.

El Saler und sein Parador könnte man somit bereits als die zweite Heimat des «Eis» bezeichnen. Mittlerweile kennt die Mannschaft hier jeden Winkel, jeden Strauch und (fast) jede Windböe. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Woche waren also gegeben. Neben den fussballerischen Aspekten sollte zudem auch das weitere Zusammenwachsen der Mannschaft gefördert werden. An dieser Stelle das Zwischen-Fazit: Beide Ziele wurden erreicht.
Aus fussballerischer Sicht gestalteten der Höngger Übungsleiter Ivan Previtali und sein Assistent Hugo Soto Couceiro eine abwechslungsreiche und intensive Woche auf dem hauseignen Fussballplatz. In souveräner Manier führten sie durch die Trainingslektionen und bewiesen dabei eine aufgrund des personell wechselnden, aber numerisch konstanten Lazaretts eine beindruckende Flexibilität. Dass die Trainings jeweils mit zufriedenstellender Spieleranzahl absolviert werden konnten, war nicht zuletzt das Verdienst der erstklassigen Arbeit von Physio-Tausendsassa Finn Stache. Das Trainingsspiel gegen den FC Langenthal, 1. Liga, konnte dann, obwohl mit letztem Aufgebot, sehr positiv gestaltet werden. Die Höngger hatten mehr vom Spiel, und das Endresultat, ein 1:1, schmeichelte eher dem Gegner.

Gesangseinlagen und Spiele

Team-Building wurde während der gesamten Woche grossgeschrieben. Für einige Spieler war es schliesslich auch das erste Trainingslager mit dem SVH-«Eis». Zudem galt es, mit den beiden Rückkehrern Rutz und Schreiner auch die Transfers der Winterpause zu integrieren. Sämtliche Trainingslager-Novizen durften sich gesanglich beim Rest der Mannschaft vorstellen. Beim Gesellschaftsspiel-Abend galt es, Begriffe zu erklären und zu erraten, und Bürger von Mafioso zu unterscheiden. Der obligate Team-Event schliesslich führte einmal mehr auf die Rennpiste. Tyron «Lewis» Pepperday schnappte sich dieses Mal den Tagessieg. Auch ein Besuch im Mestalla stand auf der Agenda. Das fussballerisch gebotene war aber zwischen dürftig und sehr schwach, womit der direkt hinter der Mannschaft sitzende Radioreporter das eigentliche Highlight des Spiels war. Zum Ende der Woche blieben ein paar Fragen ungelöst: Wer hatte das Grippe-Virus im Gepäck mitgebracht? Wie schliesst man sich selbst in einen Kofferraum ein? Gab es geheime Absprachen beim Go-Kart fahren, um die Konkurrenz abzuschiessen? Ist in Valencia ein Rennfahrer-Brevet Vorrausetzung für die Taxi-Lizenz? Wahrscheinlich werden wir es nie erfahren. Die SVH-Truppe jedoch fand den Weg geschlossen zurück nach Hause, gut gerüstet für den Vorbereitungsendspurt.

Eingesandt von Marcel Aisslinger

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