100 Jahre «Höngger»: Ein Ausnahmetalent auf der Höngger Bühne

Die junge Geigerin Ilva Eigus tritt am Jubiläumskonzert «100 Jahre Höngger Zeitung» am 6. November als Solistin mit dem Zürcher Kammerorchester auf.

Ilva Eigus Ilva spielt eine Omobono Stradivari aus dem Jahr 1707. (Foto: Quim Vilar)

Die Freude am Musizieren vor Publikum begleitet Ilva Eigus seit ihrer Kindheit. Schon im Alter von vier oder fünf Jahren stand sie auf kleinen Bühnen, wie sie dem SRF-Musikmagazin erzählte. «Ich finde es einfach ein schönes Gefühl, etwas für Menschen zu tun und vor Menschen zu spielen.»

Die schweizerisch-lettische Violinistin wurde 2007 geboren und erhielt bereits im Alter von drei Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Nach ihrer Ausbildung bei Liana Tretiakova und Zakhar Bron wird sie seit 2023 von Professor Marc Bouchkov musikalisch betreut.

Eigus trat an renommierten Festivals und in bedeutenden Konzertsälen auf. Neben dem klassischen Repertoire widmet sie sich auch der zeitgenössischen Musik. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen zählen erste Preise beim Internationalen Nussknacker-Wettbewerb, beim Arthur-Grumiaux-Violinwettbewerb und beim Grunewald-Wettbewerb.

Vielseitiges Programm

Als Solistin konzertiert Eigus mit namhaften Orchestern, darunter das Tonhalle-Orchester Zürich. In Höngg steht sie gemeinsam mit dem Zürcher Kammerorchester unter der Leitung von Simon Wiener auf der Bühne.

Auf dem Programm stehen Werke von Arcangelo Corelli, Pietro Antonio Locatelli, Jean-Marie Leclair, Franz Schubert und Igor Strawinsky. Ermöglicht wird dieses Konzert durch die Unterstützung von Zweifel 1898.

Das Konzert

Freitag, 6. November
Konzertbeginn 19 Uhr; Einlass Kirche 18.30 Uhr, freie Platzwahl
Barbetrieb und Abendkasse ab 18 Uhr
Kirche Heilig Geist, Limmattalstr. 146
Karten ab 20 Franken sind bei Eventfrog, an der Abendkasse oder gegen Barzahlung bei der «Höngger»-Redaktion erhältlich.

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