Die Teilnehmenden der Gruppe Cirrus des Cevi Züri 10 eröffnen im kommenden Herbst eine neue Stufe und werden in den nächsten Jahren selbst Pfingstlager organisieren. Deshalb stand Ende Mai ein besonderes Lager auf dem Programm. Daher ging es Ende Mai auf ein «Abschieds-Pfingstlager».
Die Gruppe startete das Lager damit, dass sie den Bruder von Michael Scofield aus dem Gefängnis retten mussten. Er war unschuldig und wurde trotzdem bestraft. Dafür liess sich die Gruppe gefangen nehmen, um ihren Plan innerhalb der Polizei selbst auszuführen, was ohne Mühe gelang.
Um danach versteckt zu bleiben, bauten die Teilnehmenden Schlafplätze im Wald und besorgten ihr eigenes Abendessen. Dafür gingen sie an den Greifensee und zum Fischen. Weil kein Fisch anbiss, bot ihnen ein netter Mann Würste und Grillgemüse an, sodass die Gruppe trotzdem ein leckeres Abendessen über dem Feuer geniessen konnten.
Wieder hinter Gittern
Nach einer etwas kalten Nacht im Wald wurden die Teilnehmenden am Morgen von der Polizei geweckt. Es stellte sich heraus, dass der nette Mann vom letzten Abend ein Informant der Polizei war: Die Gruppe landete erneut hinter Gittern. Als erste Strafe mussten die Gefangenen für die Wärter ein Tiramisu zubereiten.
Im Materiallager entdeckten sie dabei Seile, die Michael geschickt in seine Ausbruchspläne einbezog. Gemeinsam entwickelte die Gruppe einen Fluchtplan. Nach dem Mittagessen erhielten alle Zeit, das geschützte Areal zu erkunden. Michael stahl die Seile und gemeinsam mit der Gruppe baute er eine Seilbahn über die Schlucht aus dem Gefängnisareal.
Nach dem erfolgreichen Ausbruch verbrachten die Teilnehmenden eine letzte Nacht bei befreundeten Gastgebern. Am nächsten Morgen konnten sie entspannt die Heimreise antreten. Damit endete das letzte Pfingstlager der Gruppe Cirrus mit einem gelungenen Happy End.
Eingesandt vom CEVI Zürich 10
Verwandter Artikel
«Zürihegel»: Die Höngger Quartierausscheidung bleibt ein Quartiermagnet
