Ich beobachte, dass sich die Situation auf der Holbrigstrasse in Höngg zunehmend verschlechtert. Obwohl die Strasse für jeglichen Verkehr gesperrt ist, wird sie heute regelmässig als Durchgangs- und Abkürzungsroute genutzt. Insbesondere Velos, E-Bikes, Trottinetts, E-Scooter sowie auch Motorräder fahren dort mit hoher Geschwindigkeit.

Gleichzeitig wird dieser Weg von vielen Fussgängerinnen und Fussgängern genutzt. Oft spielen dort kleine Kinder, ältere Menschen sind unterwegs und zahlreiche Anwohnende nutzen die Holbrigstrasse als sicheren Fussgängerbereich. Die zunehmende Nutzung durch Fahrzeuge führt deshalb zu gefährlichen Situationen und beeinträchtigt die Sicherheit erheblich.

Zwei Beispiele: Auf meinem Nachhauseweg kam von hinten ein E-Scooter und von oben ein E-Bike mit Kinderwagen. Beide waren mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Ausweichen konnte ich nur neben dem Weg.

Ein anderes Mal gingen wir abends die Abbiegung zur Ferdinand-Hodler-Strasse hinauf. Oben angekommen fuhr ein Motorradfahrer mit hoher Geschwindigkeit auf uns zu. Er konnte in letzter Sekunde wenden und raste davon.

Aus meiner Sicht besteht dringender Handlungsbedarf, bevor es zu einem Unfall kommt. Zusätzliche Verkehrsschilder dürften kaum ausreichen, da die bestehenden Regelungen offensichtlich nicht konsequent eingehalten werden. Eine mögliche und vergleichsweise kostengünstige Lösung wären bauliche Sperren oder Durchfahrtshindernisse.

H. Dancke, Höngg

Anm. der Red: Die Leserin wandte sich mit diesem Anliegen an die Stadtpolizei. Die Situation sei ärgerlich; bauliche Sperren kämen nicht infrage, da die Holbrigstrasse weiterhin für Kinderwagen und Rollstühle passierbar bleiben müsse. Die Stadtpolizei werde im Rahmen ihrer Möglichkeiten Kontrollen durchführen, um die Situation zu verbessern.