Seit April probt die Cantata Nova mit wachsender Freude die abwechslungsreichen Stücke des kommenden Sommerkonzertes. Die Werke stammen alle von englischen Komponisten, die zwischen dem 16. und dem 20. Jahrhundert gelebt haben.

Als roter Faden führen die «Six Metamorphosis after Ovid» für Oboe solo von Benjamin Britten durch das Konzert. Man hört Pan auf dem Schilfrohr spielen, das er aus dem Schilf schnitzt, in das sich seine Angebetete verwandelt hatte, oder man lauscht, wie sich Narcissus in sein Spiegelbild verliebt und zur Blume wird.

Dialog zwischen Oboe und Chor

Der Chor kommentiert diese Metamorphosen beispielsweise mit Brittens fesselndem «Advance Democracy» oder Bennets tieftraurigem «Weep, O Mine Eyes», sodass sich ein Dialog zwischen Oboe und Chor entwickelt, der bei Brittens «Hymn to St. Cecilia» gipfelt, einem phänomenalen Werk, das der Schutzheiligen der Musik gewidmet ist.

Den Sängerinnen und Sängern ist die Musik sichtlich ans Herz gewachsen und sie freuen sich auf die herausforderndsten Stücke des Programms.

Das Sommerkonzert

Sonntag, 21. Juni, 18 Uhr
Katholische Kirche Heilig Geist
Limmattalstrasse 146
Eintritt frei – Kollekte zur Deckung der Unkosten
cantata-nova.ch