In der Neujahrsnacht vom 1. Januar 2026 brach in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana während einer Silvesterfeier ein Brand aus. Dabei kamen 40, meist junge Menschen ums Leben. 116 weitere wurden verletzt, viele davon schwer.

Für Freitag, den 9. Januar 2026, rief der Bund einen nationalen Trauertag aus. Um 14 Uhr wurde im ganzen Land eine Schweigeminute gehalten, und die Schweizer Kirchen läuteten ihre Glocken für fünf Minuten als Zeichen des Gedenkens.

Ein Kreis in Höngg

In Höngg bot die reformierte Kirche die Möglichkeit, auch Kerzen zum Gedenken zu entzünden. Pfarrer Beat Gossauer war anwesend. Zu Beginn der Schweigeminute bildeten die Anwesenden um die Kerzen einen Kreis. Nach dem Ende des Glockengeläuts standen die Teilnehmenden noch einen Moment schweigend da.

Das Kondolenzbuch

Die Anteilnahme ist gross und der Bund richtete ein Kondolenzbuch ein. Wer der Opfer gedenken und sein Mitgefühl zum Ausdruck bringen möchte, kann das dort tun. Der erste Eintrag stammt von Bundespräsident Guy Parmelin.

Er schrieb unter anderem: «Viele der Opfer waren jung, voller Pläne, Hoffnungen und Träume. Ihr Leben sollte nicht durch ihr tragisches Ende definiert werden. Sie sollten für das geehrt werden, was sie waren: ein Versprechen, eine Kraft, ein Teil unserer gemeinsamen Zukunft.