Die eidgenössischen Vorlagen

«Keine 10-Millionen-Schweiz» (Nachhaltigkeitsinitiative)

Diese Vorlage der SVP wurde schweizweit mit 54,79 Prozent abgelehnt. Der Kanton Zürich sagte mit 60,03 Prozent Nein, die Stadt Zürich mit 75,86 Prozent. Im Kreis 10 lag der Nein-Anteil bei 78,98 Prozent.

Änderung des Zivildienstgesetzes

Die Vorlage wurde schweizweit mit 52,46 Prozent angenommen. Der Kanton Zürich lehnte sie hingegen mit 50,19 Prozent Nein-Stimmen knapp ab. Auch die Stadt Zürich sagte mit 64,75 Prozent Nein. Im Kreis 10 betrug der Nein-Anteil 66,59 Prozent.

Die kantonalen Vorlagen

Änderung der Verfassung des Kantons Zürich (Vertretung von Kantonsratsmitgliedern)

Der Kanton nahm die Vorlage mit 64,09 Prozent Ja-Stimmen an. Auch die Stadt Zürich stimmte mit 74,89 Prozent deutlich zu. Im Kreis 10 lag der Ja-Anteil bei 76,15 Prozent.

«Wohneigentum wieder ermöglichen» (Wohneigentums-Initiative)

Im Kanton Zürich wurde die Vorlage mit 74,86 Prozent Nein-Stimmen verworfen. In der Stadt Zürich lehnten 81,84 Prozent die Initiative ab, im Kreis 10 waren es 83,36 Prozent.

A: Volksinitiative für mehr günstige und gemeinnützige Wohnungen (Wohnungsinitiative) / B: Gegenvorschlag des Kantonsrates

Die Vorlage A wurde im Kanton mit 59,67 Prozent abgelehnt. Anders die Stadt Zürich: Dort sagten 55,85 Prozent Ja zur Initiative. In Höngg und Wipkingen lag der Ja-Anteil bei 57,87 Prozent.

Der Gegenvorschlag (Vorlage B) wurde im Kanton mit 57,85 Prozent angenommen. Die Stadt Zürich lehnte ihn hingegen mit 50,86 Prozent Nein-Stimmen ab. Auch im Kreis 10 überwogen die Nein-Stimmen mit 52,37 Prozent.

Die Stichfrage ist nicht massgebend.

A: Volksinitiative «Bezahlbare Wohnungen schützen. Leerkündigungen stoppen» (Wohnschutz-Initiative) / B: Gegenvorschlag des Kantonsrates

Der Kanton sagte mit 57,28 Prozent Nein zur Vorlage A. Auch hier zeigte sich die Stadt Zürich anderer Meinung: 58,24 Prozent stimmten der Initiative zu, im Kreis 10 waren es 59,99 Prozent.

Die Vorlage B wurde im Kanton mit 54,32 Prozent angenommen. Die Stadt Zürich lehnte sie mit 54,31 Prozent Nein-Stimmen ab, im Kreis 10 lag der Nein-Anteil bei 55,36 Prozent.

Die Stichfrage ist nicht massgebend.

«Stopp Prämien-Schock: Für eine automatische Entlastung bei den Krankenkassenprämien»

Die Vorlage wurde im Kanton mit 53,15 Prozent angenommen. In der Stadt Zürich zeigte sich die Stimmbevölkerung erneut anderer Meinung: 55,64 Prozent sagten Nein, in Höngg und Wipkingen waren es 58,68 Prozent.

Die städtischen Vorlagen

«ewz-Bonus für alle – 80 Millionen Franken Volksdividende»

Die Stadt Zürich verwarf die Vorlage mit 72,26 Prozent Nein-Stimmen. Im Kreis 10 lag der Nein-Anteil bei 73,86 Prozent.

«Parkplatz-Kompromiss JA»

In der Stadt sprachen sich 59,25 Prozent gegen die Vorlage aus. Im Kreis 10 waren es 61,31 Prozent.

Festlegung der Taxen in den Gesundheitszentren für das Alter, Änderung der Verordnung über städtische Einrichtungen für ältere unterstützungsbedürftige oder pflegebedürftige Personen

Die Vorlage wurde in der Stadt mit 52,69 Prozent angenommen. Im Kreis 10 sagten 53,43 Prozent Ja.

Neuerlass der Verordnung über die Umsetzung von § 49b Planungs- und Baugesetz

In der Stadt sagten 57,14 Prozent Ja zur Vorlage. Im Kreis 10 lag der Ja-Anteil bei 58,61 Prozent.

Rahmenkredit von 2,26 Milliarden Franken für thermische Netze

Die Vorlage wurde in der Stadt mit deutlichen 80,70 Prozent angenommen. Im Kreis 10 waren es sogar 82,11 Prozent Ja-Stimmen.

Tram Affoltern, Ausgaben von 159,1 Millionen Franken

Affoltern darf sich auf das Tram freuen: In der Stadt sagten 68,02 Prozent Ja. In Höngg und Wipkingen lag der Ja-Anteil bei 67,53 Prozent.

Neubau Recyclingzentrum Juch-Areal, Ausgaben von 33,1 Millionen Franken

Stolze 86,84 Prozent der Stimmberechtigten in der Stadt Zürich sagten Ja zur Vorlage. Im Kreis 10 waren es 87,98 Prozent.

Rahmenkredit von 69 Millionen Franken für ökologische Ersatzmassnahmen im Stadtzürcher Seebecken

Die Stadt nahm die Vorlage mit 65,84 Prozent an. Im Kreis 10 lag der Ja-Anteil bei 67,76 Prozent.

Rahmenkredit von 40 Millionen Franken für den Jugendwohnkredit

Die Vorlage wurde mit 79,65 Prozent angenommen. Im Kreis 10 sagten 81,44 Prozent Ja.

Neubau Schulanlage Höckler, Ausgaben von 141 Millionen Franken

In der Stadt sagten 55,65 Prozent Ja zur Vorlage. Im Kreis 10 lag der Ja-Anteil bei 57,70 Prozent.

Ersatzneubau Schulanlage Utogrund und Instandsetzung Sportanlage, Ausgaben von 138 Millionen Franken

Die Vorlage wurde in der Stadt mit 78,32 Prozent angenommen. Auch in Höngg und Wipkingen fiel das Resultat mit 79,30 Prozent deutlich aus.

Verlängerung der Zwischennutzung des Areals Zentralwäscherei, Ausgaben von 7,98 Millionen Franken

Diese Vorlage wurde in der Stadt mit 70,88 Prozent angenommen. Im Kreis 10 sagten 73,66 Prozent Ja.

Übertrag des städtischen Grundstücks am Heidi-Abel-Weg vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen, Objektkredit von 20,96 Millionen Franken

Diese Vorlage wurde mit hohen 89,45 Prozent angenommen. Auch in Höngg und Wipkingen fand sie mit 91,59 Prozent deutliche Zustimmung.

Quelle: Kanton Zürich