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Mit einem Augenzwinkern bei den gospelsingers.ch angekommen

17. Mai 2017 von

Foto: zvg

Die gospelsingers.ch haben einen neuen Chorleiter: Peter Bachmann

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Online seit
17. Mai 2017

Printausgabe vom
18. Mai 2017
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Er bringt Jahrzehnte lange Gospel-Erfahrung mit und leitet seit anfangs Jahr die gospelsingers.ch. Peter Bachmann im Gespräch mit Regula Ilg, Vereinsmitglied der gospelsingers.ch.

Peter Bachmann, nach «hundert Tagen im Amt», was ist Ihr erster Eindruck von den gospelsingers.ch?

Es macht mir sehr viel Freude mit diesem Chor zu arbeiten. Es ist eine tolle Gruppe, der von weitem anzusehen ist, dass sie gerne Musik miteinander macht. Wir hatten ja bereits zwei Auftritte an Gottesdiensten in der katholischen und reformierten Kirchgemeinde. Obwohl wir zuvor nur wenige Proben hatten, war es schön zu merken, wie gut wir schon zusammenwirken. Die hilfreiche und herzliche Zusammenarbeit mit Vorstand, Musikkommission und dem Bandleader macht es mir zudem einfach, mich bei den gospelsingers.ch in Höngg heimisch zu fühlen.

Sie sprechen die beiden Gottesdienste im März an…

Ja, die gospelsingers.ch haben regelmässig Auftritte in der katholischen und reformierten Kirche in Höngg. Ich freue mich darauf, mit dem Chor die Gottesdienste mitgestalten zu dürfen.

Was hat Ihr Interesse an der Chorleiterstelle bei den gospelsingers.ch geweckt?

Das Stelleninserat hat mich sofort angesprochen. Es war genau der Chor, den ich suchte. Zwischen den Zeilen drang ein humorvolles Augenzwinkern durch, was mir besonders gefallen hat. Es geht mir darum, einen Mix zu finden zwischen Ernsthaftigkeit, etwas zu können, also dem stimmlichen «Handwerk» und der Lockerheit, der Ausstrahlung, mit der man die Leute berühren kann. Ich glaube, dass ich dieses Anliegen mit dem Chor teile.

Sie bringen viel Erfahrung als Chorleiter mit. Was reizt Sie an der Arbeit mit Gospelchören?

Gospel begleitet mich seit meiner Jugend. Ich leitete mehrere Chöre und Chorprojekte. Bis vor kurzem fokussierte ich meine Chor-Arbeit ganz auf die Gospeltage Freienbach. Mit diesem Projektchor üben wir jeweils an einem Wochenende ein ganzes Konzertprogramm ein und bringen es zur Aufführung. Die Möglichkeit, mit einem bestehenden Chor ein Jahr lang auf ein Konzert hinzuarbeiten und sich so richtig in die Songs vertiefen zu können, habe ich zunehmend vermisst. Dass mich die gospelsingers.ch zu ihrem musikalischen Leiter gewählt haben, ist für mich deshalb ein absoluter Glücksfall und freut mich ausserordentlich.

Wie kamen Sie zur Musik?

Nebst dem Bezug zur Musik, den ich aus dem Elternhaus mit auf den Weg bekommen habe, sang ich als Jugendlicher in einem Jugendchor, der mich stark geprägt hat. In den 90er Jahren – das darf man fast nicht sagen, das ist schon so lange her! – hat mich das Gospelfieber gepackt. Zuerst als Sänger, später als Leiter. In all diesen Jahren hat sich ein grosses Repertoire angesammelt. Auch von spannenden Songs, die nicht an jeder Ecke zu hören sind.

Was ist Ihnen wichtig bei der Probenarbeit?

Wir proben mit viel Humor und doch sehr intensiv. Die Stimmen sollen ja sitzen und Lockerheit kommt mit Sicherheit. Die Proben sind aber auch ein Ort, wo sich Freunde treffen und man etwas miteinander erlebt. Bereits jetzt üben wir die Songs für die Konzerte ein, und auch die Solisten sind für das neue Konzertprogramm bestimmt.

… was ja vielversprechend klingt für die beiden Höngger-Konzerte vom November…

Genau. Wenn unser Publikum auch nur halb so begeistert von den Songs ist wie wir, dann werden das zwei ganz tolle Konzerte. Ich freue mich auch schon sehr auf das Probewochenende, von dem alle so positiv berichten. Dort werden wir kurz vor den Konzerten zusammen mit der Band den Songs den letzten Schliff geben. Das Zusammenspiel zwischen Chor und Band ist ein wichtiger Faktor für ein gelungenes Konzert. Ich bin froh darüber, dass wir mit Pascal Truffer auf einen erfahrenen und versierten Pianisten und Bandleader zählen dürfen.

Wo würden Sie den Chor – sagen wir mal bis in 5 Jahren – gerne hinführen?

An den diesjährigen Konzerten gehen wir «back to the roots». Wir haben Songs ausgewählt, die vielleicht etwas weniger bekannt sind, dafür umso mehr die vielfältigen Aspekte des Gospels zeigen: Traditionell, rockig, funkig, aber auch besinnliche Balladen. Man darf sich schon jetzt auf dieses abwechslungsreiche Programm freuen. Die gospelsingers.ch haben ja eine lange Tradition und einen Namen in Höngg. Da soll der Chor auch seinen Platz behalten können. Es ist mir wichtig, miteinander eine Entwicklung zu machen, von da her bin ich auch sehr gespannt, wo es hingeht!

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