Stadtpolizei
Zürich: Weniger Straftaten als im Vorjahr
Gegenüber dem Vorjahr sank die Anzahl festgestellter Straftaten nach Strafgesetzbuch in der Stadt Zürich im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent, wie eine Medienmitteilung der Stadt Zürich zeigt. Der Rückgang ist vor allem auf die Abnahme bei den Vermögensdelikten zurückzuführen.
20. März 2026 — MM (Medienmitteilung)
Im Jahr 2025 kam es laut der polizeilichen Kriminalstatistik der Stadt Zürich zu einer Abnahme der Straftaten. Und dies nach einem kontinuierlichen Anstieg in den vorangehenden Jahren. Die Zahlen sanken laut Medienmitteilung im Vergleich zum Vorjahr um 3887 Fälle. Dies entspricht einer Abnahme von 8 % auf total 44 434 festgestellte Straftaten. Diese Abnahme ist insbesondere auf einen Rückgang bei den Vermögensdelikten zurückzuführen.
Weniger Straftaten gegen Leib und Leben
Die Anzahl der Straftaten gegen Leib und Leben hat ebenfalls um 126 Fälle abgenommen. Die Zahl der Tätlichkeiten ist um 76, die der einfachen Körperverletzungen um 18 und die der schweren Körperverletzungen um 12 Fälle gesunken. Abgenommen in diesem Bereich haben vorwiegend die Delikte auf öffentlichem Grund zwischen Montag und Freitag.
Revision des Sexualstrafrechts
Delikte gegen die sexuelle Integrität sind um 11.9 % angestiegen. Die grösste Zunahme gab es bei den Vergewaltigungen um 66 Straftaten. Der Grund dafür liegt ausschliesslich in der Revision des Sexualstrafrechts, das seit dem 1. Juli 2024 in Kraft ist.
Einbruchdiebstähle gingen zurück
Die Zahl der Einbruchdiebstähle ging zurück auf total 2266 Fälle, was einer Abnahme von 19.5 % entspricht (Vorjahr 2815 Fälle). Bei den Keller- und Fahrzeugeinbrüchen sind die Zahlen ebenfalls tiefer als im Vorjahr. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Stadtpolizei Zürich bei gezielten Aktionen über 30 Serientäter*innen festnehmen konnte. Bei den Fahrzeugeinbrüchen konnten diverse Täter*innen in flagranti oder anlässlich der Nahbereichsfahndung verhaftet werden. Auch wurden mehrere Serientäter*innen anhand von Spurentreffern und Ermittlungen überführt.
Anzahl der Cyberstraftaten stagniert
Die Anzahl der Cyberstraftaten, die auch digitale Vermögensdelikte beinhalten, stagnierte im Berichtsjahr auf hohem Niveau. Während es im letzten Jahr noch 4363 Delikte waren, sind es im Berichtsjahr total 4259 Delikte. Nach wie vor machen Delikte im Zusammenhang mit Missbrauch von Onlinezahlungssystemen über die Hälfte der Delikte in diesem Bereich aus.
Dies sind zum Beispiel Online-Bestellungen mit fremden Kreditkartenangaben und/oder fremder Identität. Erneut nahm die Zahl der Fälle von herkömmlichem Betrug ab, diese fielen um 14.1 % niedriger aus. Auch die Zahlen von digitalem Betrug gingen um 19.5 % zurück, verglichen mit dem Vorjahr.
Weniger Fälle von Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte
Die Fälle von Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sanken in der Stadt Zürich erneut. Im Jahr 2025 waren es 74 Fälle weniger als noch im Vorjahr. Die Anzahl der Fälle, bei denen Mitarbeitende der Stadtpolizei Zürich betroffen waren, sank um 41 Fälle auf 77.
Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich





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