Tief im Wald mit dem Natur- und Vogelschutzverein Höngg

Der Waldboden lebt - und wie! Der nächste Spaziergang des Natur- und Vogelschutzvereins Höngg bietet spannende Einblicke in die Entstehung von Waldböden, die Vielfalt des Lebens im Dunkeln und die komplexen Netzwerke im Boden.

(Foto: Eidg. Forschungsanstalt WSL)

Obwohl er nur wenige Zentimeter unter unseren Füssen liegt, ist der Waldboden für viele ein weitgehend unbekannter Lebensraum. Dabei sind Waldböden wahre Multitalente: Sie versorgen Bäume mit Nährstoffen, speichern enorme Mengen CO₂ im Humus, filtern Wasser und bieten unzähligen Organismen einen Lebensraum.

Der Natur- und Vogelschutzverein Höngg lud Frank Hagedorn und Marco Walser von der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf ein. Beide nehmen Interessierte mit auf eine faszinierende Expedition ins Erdreich.

Auch ein Mikrofon wird eingesetzt

Auf dieser Exkursion erhalten Interessierte spannende Einblicke in die Entstehung von Waldböden, die Vielfalt des Lebens im Dunkeln, die komplexen Netzwerke im Boden – und erfahren, warum gesunde Böden für uns und die Natur so wichtig sind.

Die Filterwirkung des Waldbodens wird erlebbar, während sich – mithilfe eines hochempfindlichen Mikrofons – die Frass- und Bewegungsgeräusche seiner verborgenen Bewohner belauschen lassen. Am Ende der Exkursion erscheint der Waldboden in einem neuen Licht und offenbart seine erstaunlich lebendige Seite.

Der Naturspaziergang

Montag, 15. Juni, 18–20 Uhr
Treffpunkt: Haltestelle Schützenhaus Höngg, Bus 38
Ohne Voranmeldung – bei Starkregen findet die Veranstaltung nicht statt 

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