Stadt Zürich stärkt «Digikafis» der Nachbarschaftshilfen

Der Gemeinderat hat für die Jahre 2027 bis 2030 einen jährlichen Beitrag von 880’600 Franken an die Nachbarschaftshilfen für «Digikafis» bewilligt. Davon profitiert auch die Nachbarschaftshilfe Zeitgut im Kreis 10.

Gina Hinding ist die Geschäftsleiterin von der hiesigen Nachbarschaftshilfe Zeitgut. (Foto: dad)

Seit 1997 unterstützt die Stadt Zürich einzelne Nachbarschaftshilfen. Ein Pilotprojekt in den Jahren 2024 bis 2026 zeigte, dass ein einheitliches Finanzierungsmodell sinnvoll ist.

Der Gemeinderat hat nun die Beiträge für die kommenden vier Jahre bewilligt: Die 15 Nachbarschaftshilfe-Vereine und der Förderverein erhalten jährlich insgesamt 880’600 Franken.

Die Nachbarschaftshilfen vermitteln Freiwillige, die Menschen im Quartier unentgeltlich unterstützen. Damit entlasten sie Angehörige und stärken den sozialen Zusammenhalt. 2024 leisteten 991 Freiwillige rund 41’572 Stunden Hilfe.

«Digi-Kafis»: Angebot langfristig verankert

Zehn Nachbarschaftshilfen haben mit einer Startfinanzierung von «Google.org» sogenannte «Digi-Kafis» aufgebaut. An diesen Treffpunkten erhalten Interessierte Unterstützung im Umgang mit digitalen Geräten. 2025 fanden 265 Veranstaltungen statt; dabei wurden rund 880 Anfragen bearbeitet. Mittlerweile soll es 23 dieser Kafis geben. Mit der nun bewilligten Finanzierung können die «Digi-Kafis» in den Quartieren verankert werden.

Die Nachbarschaftshilfe Zeitgut

Zum städtischen Netzwerk gehört auch die Nachbarschaftshilfe Zeitgut Zürich Höngg-Wipkingen. Sie unterstützt Menschen im Kreis 10. Zum Angebot gehört auch die digitale Unterstützung: Zeitgut bietet sie am ersten und dritten Samstag in Höngg sowie am zweiten und vierten Samstag in Wipkingen an.

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