Sonntagsklatsch: Verbieten verboten!

Der Anlass im GZ Höngg stellt sich die Frage: Wie umgehen mit Smartphones, Social Media und Gaming? Zu Gast ist Beat Richert.

Symbolbild: Freepik.com

Bildschirme sind fester Bestandteil unseres Alltags. Im Schnitt ist die Schweizer Bevölkerung 5,7 Stunden pro Tag online. Das entspricht fast einem Viertel des Tages, den wir mit Handy, Laptop und Co. verbringen. Immer mehr Menschen reflektieren darum: Wie viel ist zu viel? Insbesondere die Bildschirmzeit von Kindern und Jugendlichen wird medial intensiv diskutiert. Wie kann man also jungen Menschen einen gesunden Umgang mit Smartphones, Social Media und Gaming beibringen?

Foto: zvg

Zu Gast im kommenden Sonntagsklatsch, am 1. Februar 2026, ist der Medienpädagoge und Datenernährungsberater Beat Richert. Er plädiert für einen Perspektivenwechsel. Statt pauschalem Richtig und Falsch schlägt er vor, Medienkonsum wie Ernährung zu denken. Mit seiner Datenernährungslehre überträgt Richert bekannte Prinzipien aus der Ernährungsbildung auf die digitale Welt und zeigt, wie wir lernen können, gesunde Daten von digitalem Fast Food zu unterscheiden.

Zudem geht Richert der Frage auf den Grund, wie Medienerziehung bei Kindern und Jugendlichen gelingen kann. Als Entwickler des Peer-to-Peer-Ansatzes «TechAngels» weiss er, warum Medienerziehung unter Gleichaltrigen oft wirksamer ist als von Eltern oder Lehrpersonen verordnete Regeln und Verbote. Weiter werden auch die Mechanismen der Aufmerksamkeitsökonomie in sozialen Medien wie auch die Belohnungs- und Suchtsysteme von Videogames thematisiert. Die Veranstaltung, moderiert von der Meinungsforscherin Lisa Frisch, richtet sich an Jung und Alt, an Eltern und Kinder, Lehrpersonen und Jugendliche.

Sonntagsklatsch

Sonntag, 1. Februar, 10–12 Uhr
GZ Höngg, Limmattalstrasse 214
Ohne Anmeldung, Kollekt

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