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Sport

Always be yourself, unless you can be a unicorn!

12. September 2018 von

Foto: (zvg)

Eine kunterbunte Truppe.

Foto: (zvg)

Einhörner im Einsatz.

Foto: (zvg)

Auch die Herren machen eine gute Figur.

Von

Online seit
12. September 2018

Printausgabe vom
13. September 2018
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Für einmal ganz in der Nähe fand dieses Jahr am 25. und 26. August die Schweizermeisterschaft (SM) im Rettungsschwimmen in Winterthur statt. Sie wird kalt, aber auch farbenfroh in Erinnerung bleiben.

Die Hönggerinnen und Höngger waren mit vier gut besetzten Teams am Start. Ein Grossteil der Teilnehmenden traf sich schon am Freitag zum Pizzaessen in Winterthur. Hier zeigte sich, dass das Ausfüllen eines Doodles gar nicht so einfach ist. Da Rettungsschwimmer aber nicht kontaktscheu sein dürfen, rutschte man einfach etwas zusammen und brachte so die Unangemeldeten noch am Tisch unter. Etwas später sass man noch gemütlich auf dem Campingplatz zusammen.

Wo ist der Hitzesommer geblieben?

Leider hatte der Sommer genau im falschen Moment beschlossen, eine Pause einzulegen. Die neuen, durch ein Krakentattoo eines Hönggers inspirierte Wettkampfshirts, sowie die leuchtendbunten Badehosen und Fingernägel der Damen sorgten trotzdem für gute Stimmung. Mit Stolz wurden auch die frisch gekauften Einhornbadekappen von den Damen wie auch Herren getragen. Ganz nach dem Motto: «Always be yourself, unless you can be a unicorn». Das entlockte sogar den sonst streng und konzentriert dreinblickenden Wettkampfrichtern ein Schmunzeln. Neben den Wettkampfrichtern hatte auch der Chef der Höngger Wettkampfgruppe ein wachsames Auge auf die Leistungen seiner Schwimmerinnen und Schwimmer. Mit seiner selbstprogrammierten App erfasste er die Zeiten akribisch. Da seine Frau Teil eines der Teams und somit zeitweise selber im Einsatz war oder einfach auch mal eine Pause brauchte, wurde ihr Nachwuchs währenddessen zwischen den vielen netten «Tanten» und «Onkeln» umhergereicht. Das ist der Vorteil an einem Teamsport und einer grossen Sektion. Irgendjemand hat immer zwei Hände frei.

Der Wettkampf verlief grundsätzlich gut für die Höngger. Leider knickte eine der Schwimmerinnen am Samstagnachmittag auf dem Weg zum Start mit dem Fuss um, weshalb bei der Rettungsleinendisziplin spontan eine Ersatzschwimmerin einspringen musste. Zum Glück hatte man zufälligerweise im letzten Training noch in dieser Konstellation geübt.
Nach einer kurzen und für einige fröstelnden Nacht im Zelt ging es am Sonntag um 8 Uhr früh weiter mit dem ersten Start der Damen. Zum Glück entschied sich der Sommer doch noch für eine Rückkehr, sodass man die nassen Badehosen und Tücher endlich trocknen und sich selber etwas aufwärmen konnte. Zur Stärkung gab es ausserdem noch Crémeschnitten, die eine der Schwimmerinnen über Nacht bei einer Hochzeit geschenkt bekommen hatte. Aufgewärmt und gestärkt gaben die Hönggerinnen und Höngger nochmals Vollgas und platzierten sich dank einiger neuen Bestzeiten bei den Herren auf dem 23. und 39. Platz von 70 und bei den Damen auf dem 33. und 46. Platz von 76.

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