Politik
Neues Co-Präsidium der Grünen-Fraktion stellt der Kreis 10
Die Fraktion im Gemeinderat wird auf die neue Legislatur hin von Leonora Seiler aus Wipkingen und Martin Busekros aus Höngg geführt.
10. April 2026 — Redaktion Höngger
Auf die neue Legislatur hin übernehmen laut einer Medienmitteilung der Grünen Stadt Zürich Leonora Seiler und Martin Busekros das Präsidium der Grünen Fraktion des Zürcher Gemeinderats von Sibylle Kauer und Jürg Rauser. Beide übernehmen nach «zwei intensiven und spannenden Jahren» neue Aufgaben.
Seiler, die in Wipkingen wohnt, bringt Präsidiumserfahrung aus ihrer Zeit als Co-Präsidentin der Jungen Grünen Zürich mit, welche Busekros, der in Höngg lebt, mit seiner vierjährigen Erfahrung im Gemeinderat ergänzt.
Die Fraktion wurde laut den Grünen durch die Wahlen jünger und weiblicher. Nach der Verabschiedung von zehn Fraktionsmitgliedern freut sich die Fraktion, mit sechs neuen und engagierten Personen loslegen zu können. Ihre erste Aufgabe: Anfang Mai gemeinsam und mit voller Kraft in die neue Legislatur starten – auf dem Fundament, das die bisherige Fraktion gelegt hat.
Position darf auch unbequem sein
Im Wahlkampf sei die Partei zusammengewachsen: «Die Energie der vielen aktiven Mitglieder hat uns im Wahlkampf getragen, und genau darauf möchten wir aufbauen», so Seiler. Gemeinsam mit Busekros möchte sie die Zusammenarbeit von Fraktion und Partei intensivieren.
Durch breit abgestützte Kampagnen soll viel erreicht und das Profil der Partei in der Öffentlichkeit geschärft werden. Busekros sagt: «Unsere Positionen vertreten wir dabei weiterhin konsequent, auch unbequem. Ob Tram Affoltern, Dubai-Goldküsten-Hafen oder UBS-Büroturm: Wenn die SP sich auf die Seite der Bürgerlichen stellt, stehen wir auf der anderen.»
Auch gegen die finanz- und verkehrspolitischen Schikanen des bürgerlichen Kantons werden sich die Grünen in aller Deutlichkeit stellen.
Austritt aus der Gruppe Sport
Diese Entschlossenheit zeigt sich auch im Austritt aus der gemeinderätlichen Gruppe Sport. Aus Sicht der Grünen-Fraktion ermöglicht nur der Austritt den Grünen, sich weiterhin glaubwürdig und unabhängig für den Sport in seiner ganzen Breite einzubringen. Die Anzahl der Mitglieder sei in dieser Gruppe hingegen beschränkt, im Gegensatz zu anderen Interessengruppen.
Anliegen des Sports können gut über die zuständige Sachkommission besprochen werden. Hierfür brauche es nicht zusätzlich eine Gruppe, die regelmässig «mit Goodies von der Stadt versorgt werde», wie es in der Medienmitteilung abschliessend heisst.
Quelle: Medienmitteilung Grüne





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