Neuer Böötli-Ausstieg beim Höngger Wehr verspätet sich

Wer auf der Limmat unterwegs ist, muss sich beim Höngger Wehr weiter gedulden: Die neue Ausstiegsstelle für Böötler wird später fertig als geplant.

Beim Höngger Wehr. (Foto: pen)

Die neue Ausstiegsstelle beim Höngger Wehr kann nicht wie ursprünglich geplant eröffnet werden. Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, rechnet die Stadt Zürich inzwischen damit, dass die Anlage frühestens im Spätsommer in Betrieb genommen werden kann.

Das Höngger Wehr gilt seit Jahren als heikle Stelle auf der beliebten Strecke zwischen Wipkingen und Dietikon. Besonders an warmen Sommertagen kommt es dort zu Engpässen, wenn zahlreiche Personen ihre Boote vor dem Wehr aus dem Wasser nehmen und danach wieder einsetzen.

Die Stadt Zürich baut deshalb die bestehenden provisorischen Ein- und Ausstiegsstellen zu dauerhaften und sichereren Anlagen aus (wir berichteten). Die neue Einstiegsstelle unterhalb des Wehrs wurde bereits Anfang Mai eröffnet. Sie bietet mehr Platz für das Wiedereinwassern der Boote.

Provisorischer Ausstieg bleibt in Betrieb

Anders sieht es beim geplanten Ausstieg oberhalb des Wehrs aus. Dort entsteht ein rund 35 Meter langer Stahlsteg. Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» bestätigt das Tiefbauamt Verzögerungen bei den Fertigstellungsarbeiten.

Als Gründe nennt die Stadt die anspruchsvolle Koordination verschiedener Unternehmen, Lieferverzögerungen bei Baumaterialien sowie die Lage der Baustelle in einer Trinkwasserzone. Zudem hängen einzelne Arbeiten vom Wasserstand der Limmat ab.

Bis die neue Anlage eröffnet werden kann, bleibt der provisorische Ausstieg unter der Europabrücke in Betrieb. Für die neuen Ein- und Ausstiegsstellen beim Höngger Wehr hat die Stadt insgesamt 2,6 Millionen Franken bewilligt. Nach aktuellem Stand soll dieser Kostenrahmen eingehalten werden.

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