Kino in Höngg: «L’Histoire de Souleymane»

Im Februar zeigt die reformierte Kirche am Filmabend das preisgekrönte französische Drama «L’histoire de Souleymane». Die Geschichte eines jungen Flüchtlings aus Guinea, der in Paris für sein Bleiberecht kämpft.

«L'histoire de Souleymane» (Souleymans Geschichte) ist ein französisches Drama aus dem Jahr 2024 von Regisseur Boris Lojkine.

Souleymane rast mit seinem Fahrrad durch die überfüllten Strassen von Paris. Der junge Guineer arbeitet illegal als Essenskurier und möchte in Frankreich Asyl beantragen.

Von den frühen Morgenstunden bis spät in die Nacht rast er durch die Strassen der Stadt – immer im Eiltempo, ohne Pausen. Doch trotz der schweisstreibenden Arbeit bleibt ihm nur ein Bruchteil seines ohnehin geringen Lohns, da er keine legale Arbeitserlaubnis hat. Zur körperlichen und seelischen Erschöpfung kommt die Last seines Kampfes um Asyl und um eine offizielle Arbeitserlaubnis hinzu – ein Ziel, das nicht nur seine Gedanken vollständig in Anspruch nimmt, sondern auch seine finanziellen Reserven bis aufs Letzte aufbraucht.

Trailer L’Histoire de Souleymane

Im Kampf für das Bleiberecht

Er hat noch zwei Tage, um sich auf das wichtige Interview vorzubereiten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Souleymane radelt gegen die Zeit: Abends darf er den Bus nicht verpassen, der ihn in eine der Notunterkünfte bringt, die allein in der Region Paris durchschnittlich 120 000 Menschen pro Nacht beherbergen.

Ein fesselndes Drama über Migration und Sans-Papiers. Abou Sangare wurde für seine beeindruckende Darbietung in Cannes als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

Frankreich, 2024, 93 Minuten, deutsche Untertitel

Quelle: Kirchenkreis zehn

Filmabend

Mittwoch, 4. Februar, 19 Uhr
Ref. Kirchgemeindehaus Höngg, Saal
Anmeldung: film@kk10.ch oder 043 311 40 50

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