Kultur
Juyeon Gächter stellt im Tertianum aus
Innere Haltung, starke Impressionen und Liebe zum Detail: So beschreibt Juyeon Gächter ihre Bilder. Die Hönggerin stellt ihre Werke ab Ende März im Tertianum Residenz Im Brühl aus.
17. März 2026 — Eingesandter Artikel
Die Hönggerin Juyeon Gächter malt Natur und Landschaften so, wie sie sie wahrnimmt. Dabei geht sie stets von realen Objekten aus, die sie beispielsweise in Form von Stillleben nach ihrem eigenen Empfinden arrangiert und gestaltet. Personen positioniert Gächter als einzelne Individuen oder in ihren persönlichen Beziehungen innerhalb von Landschaften, die sie künstlerisch verändert.
Die Bilder von Juyeon Gächter zeigen ihre Umwelt daher so, wie sie sie erlebt – oder wie sie sie sehen möchte – und zeugen von einer tiefen Zuneigung zu den dargestellten Sujets. Dinge, die ihr unwichtig erscheinen, lässt sie weg oder stellt sie stark vereinfacht dar. Objekte hingegen, deren Bedeutung ihr wichtig sind, visualisiert sie mit Liebe zum Detail.
Persönliche Bilder
Gächter arbeitet häufig mit kräftigen und intensiven Farbtönen. Typisch für ihre Landschaftsbilder sind strenge und weite Perspektiven. Auch diese Bilder sind bewusst als Ausschnitte aus einer grösseren Landschaft gewählt und bis in kleine Details klar perspektivisch geordnet.
Ihre Maltechnik mit Öl- und Acrylfarben ermöglicht es ihr zudem, sehr persönliche Bilder mit starken Impressionen zu schaffen. Dennoch wirken sie nicht aufdringlich; sie werden verstanden und sprechen den Betrachter an. Obwohl sie nur wenig künstlerische Vorbildung hat, kann sie sich beim Malen auf ihr Talent verlassen.
Für Juyeon Gächter bedeutet Malerei eine innere Haltung, wie sie sagt. Sie ist bestrebt, sowohl ihre Realität als auch ihre Fantasien möglichst genau wiederzugeben und folgt dabei ihrer persönlichen Wahrnehmung.
Die Ausstellung
Vernissage: Samstag, 28. März, 11.30–13 Uhr
Tertianum Residenz Im Brühl, Halle/Foyer, Kappenbühlweg 11
Täglich bis 30. Juni, 10–20 Uhr





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