Sport
Heiss auf Fussball: Der Martin Cup trotzte der Hitze
Trotz sommerlicher Temperaturen rollte am Martin Cup des Sportvereins Höngg der Ball. Insgesamt 79 Teams traten auf dem «Hönggi» gegeneinander an – mit grossem Erfolg für die Höngger Mannschaften.
9. Juli 2026 — Petra England
Wenn der Anpfiff für den Martin Cup des Sportvereins Höngg (SVH) auf dem Hönggerberg erklingt, dann sind die Tschüteler-Teams zur Stelle: Am letzten Juni-Wochenende traten Firmen-, Vereins- und Plauschmannschaften, Männer- und Frauenteams, Zünfter sowie Juniorinnen in verschiedenen Kategorien gegeneinander an.
Besonders erfreulich für die Organisatoren: Rund 30 Prozent der teilnehmenden Teams waren zum ersten Mal dabei. So auch die Mannschaft von AXA Zürich-City, die am Freitagabend gleich den ersten Platz in der Kategorie A1 belegte, knapp vor den Lokalmatadoren, den «Schaad Painters».
«Wir sind eines der letzten Grümpelturniere dieser Art in der Stadt Zürich. Das kommt im Zeitalter von Teambuilding offenbar gut an», sagte OK-Mitglied Sina Saluz über den Erfolg. Für Schmunzeln sorgte in dieser Kategorie so mancher Teamname. Ein besonderer Favorit der Organisatoren war die Mannschaft des Passbüros Zürich mit dem Namen «FC Hend Sie en Termin».
Neu präsentierte sich das Turnier auch mit angepassten Kategorien. Dadurch konnten mehr Mannschaften teilnehmen als in früheren Jahren. «Das ist ein Gewinn, sonst hätten wir irgendwann wieder sagen müssen: Stopp, es hat keinen Platz mehr», erklärte Saluz.
Höngger Teams überzeugen
Auch sportlich fiel die Bilanz aus Höngger Sicht erfreulich aus. In der Kategorie A2 der Firmen und Vereine gewannen am Samstag die Höngger Poly-Rapid Stars souverän. Im Zunftturnier belegte die Zunft Höngg hinter der Zunft Hard den ausgezeichneten zweiten Platz. Beim Juniorinnenturnier des Fussballverbands Region Zürich am Sonntag erreichte der SVH in den Kategorien B und C jeweils Rang drei und in der Kategorie D9 Rang vier (siehe auch Artikel unten).
Gut gerüstet für die Hitze
Wegen der hohen Temperaturen standen Schattenplätze und genügend Trinkwasser im Fokus. Zusätzliche Zelte und Wasserstellen sorgten dafür, dass sich die Mannschaften und Gäste des Martin Cup zwischendurch abkühlen können. Auch der Samariterverein Zürich Höngg hatte ein wachsames Auge auf alle Beteiligten und appellierte, genügend zu trinken und regelmässig Pausen einzulegen.
Neben dem sportlichen Wettbewerb gehörte auch das gesellige Beisammensein zum Höngger Grümpi: Nach den Spielen wurde stets gemeinsam gefeiert. Dafür wurde die Infrastruktur vereinfacht und das Festgelände befand sich neu rund um das SVH-Clubhaus. Das Festzelt selbst wurde mehrfach genutzt und aus dem Getränkestand wurde am Abend ein Partyzelt.





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