Goldrausch im Sommerlager

Im Juli verbrachten Jugendliche der Pfadi Sankt Mauritius Nansen zwei abenteuerliche Wochen im Sommerlager, inmitten der Hügel des Napfgebiets.

Spiel und Spass auf dem Lagerplatz. (Foto: zvg)

Das Sommerlager begann, als der Bürgermeister MacMuddle die Pfadis von Sankt Mauritius Nansen (SMN) begrüsste und um Hilfe bat. In der Nähe seiner kleinen Stadt wurden Goldadern entdeckt, und er rechnete mit einem baldigen Ansturm von Goldsuchenden. MacMuddle wollte seine Stadt dafür rüsten und fragte die Pfadis um Hilfe. Im Gegenzug versprach er ihnen einen Anteil am Reichtum.

So begaben sich die Pfadis ins Napfgebiet und schlugen dort ihre Zelte auf. In den ersten Tagen halfen sie MacMuddle dabei, Grosses auf die Beine zu stellen. Sie verteilten an einem Orientierungslauf Plakate und machten damit Werbung für die Stadt. Der Lagerplatz und somit die Stadt wurden mit Bauten wie einem Sarasani, einem grossen Blachenzelt, verschönert und perfekt vorbereitet.

Sommerlager der Pfadi SMN: Zelten inmitten der Hügel des Napfgebiets. (Foto: zvg)

Das Schmieden eines Racheplans

Doch es kam anders: MacMuddle betrog die Pfadis und liess sie kurzerhand ins Gefängnis werfen. Zum Glück trafen die verdutzten Pfadis dort auf die berüchtigten Daltons, und gemeinsam gelang ihnen die Flucht. Während einer intensiven Trainingszeit mit Gelände-Games, Lernen und Biwakieren abseits des Lagerplatzes schmiedeten die Pfadis einen Racheplan und bereiteten sich sorgfältig vor.

In einer spannenden Aktion entschlüsselten sie geheime Codes und knackten damit den Tresor von MacMuddle’s Bank. Nach dem gelungenen Raub hatten die Pfadis endlich ihren verdienten Anteil am Reichtum erhalten. Doch der nächste Verrat liess nicht lange auf sich warten. In derselben Nacht stahlen die Daltons die gesamte Beute und verschwanden spurlos. Die Pfadis brauchten allerdings zuerst eine Erholung von diesem Schrecken und genossen einen gemütlichen Tag mit Baden sowie den anschliessenden Besuchstag, an dem den Eltern der Lagerplatz gezeigt wurde. Anschliessend teilten sich die Pfadis in Gruppen auf und suchten drei Tage lang nach den Daltons.

Schliesslich trafen die Pfadis auf die geheimnisvolle Person Slimgrin, die ebenfalls eine offene Rechnung mit den Daltons hatte. Gemeinsam berieten die Pfadis abermals über einen Plan, um es diesmal den Daltons heimzuzahlen. In einer mutigen Nacht-und-Nebel-Aktion gelang es ihnen, die Daltons zu überlisten und mit der Goldbeute zu fliehen. Am Ende feierten die Pfadis gemeinsam den wohlverdienten Erfolg und blickten auf ein unvergessliches Abenteuer zurück.

Eingesandt von Jan Zoller v/o Fennek

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