Globi und Betty Bossi schwingen gemeinsam den Kochlöffel 

Ein neues Kochbuch bringt zwei Schweizer Ikonen zusammen: Globi und Betty Bossi. Während Betty Bossi und ihre Redaktion das Know-how liefern, sorgt der Illustrator Walter Pfenninger aus Höngg für die Zeichnungen.

Der Höngger Illustrator Walter Pfenninger ist stolz auf das neue Werk. (Foto: dad)

Das neue Kochbuch «Globi und Betty Bossi» führt Kinder und ihre Eltern auf spielerische Weise ans Kochen heran: 45 Rezepte auf 100 Seiten, ein Ringhefter zum Blättern und Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Es ist ein Gemeinschaftswerk, in dem die Erfahrung von Betty Bossi auf die visuelle Welt von Globi trifft. Wieder mit an Bord: der Höngger Illustrator Walter Pfenninger. «Es ist bereits mein achtes Globi-Kochbuch», sagt er. Und dabei bleibe es nicht: Das neunte sei sogar fast fertig. Doch aktuell steht Betty Bossi im Mittelpunkt, die heuer auch das 70-Jahr-Jubiläum feiert.

Das neue Kochbuch «Globi und Betty Bossi». (Bild: Globi Verlag)

Die Anfrage für eine Zusammenarbeit kam vor rund einem Jahr, sagt Pfenninger. Ein ambitionierter Zeitplan, dennoch habe er sofort zugesagt – auch, weil es beim neuen Kochbuch einige Änderungen gab: Während die üblichen Globi-Kochbücher mit rein gezeichneten Anleitungsschritten arbeiten, setzt dieses auf eine Kombination aus Illustrationen und realen Fotos. Und auch die Koch-Ikone sei eine willkommene Herausforderung gewesen. Pfenninger fertigte zunächst diverse Skizzen von Betty Bossi an. Die ersten Varianten wirkten jedoch «zu klassisch mit einer 1950er-Frisur». Am Ende trägt sie, ganz praktisch, ein rotes Shirt und einen Bob.

Fotzelschnitten, Familienpizza oder Blechrösti

Gemeinsam mit seiner Frau Monika feilte Pfenninger an Details: wie Betty Bossy steht, wie sie lächelt, wie sie wirkt. Auch beim Feinschliff von «Bettys Tipps» war Monika beteiligt. Nicht zu vergessen der eigentliche Inhalt: Vom Frosch-Sandwich bis zur Globi-Torte richtet sich das Buch an Familien, die Schweizer Küche mögen – mit Klassikern wie Fotzelschnitten, Familienpizza oder Blechrösti. In den Anleitungen sind einzelne Passagen blau markiert: Was Globi und Betty Bossi dort mitteilen, können Kinder gut selbst bewältigen, erklärt Pfenninger.

Die Zeichnungen Walter Pfenninger in «Globi und Betty Bossi». (Bild: Globi Verlag)

«Es war ein intensives Jahr», sagt der Illustrator heute, nachdem «Globi und Betty Bossi» nun in den Regalen steht. Sein Talent ist gefragt. Gleichzeitig arbeitet Pfenninger in einer Branche, in der die künstliche Intelligenz an Bedeutung gewinnt. «Mir ist bewusst, dass dies eine Konkurrenz für uns Illustratoren ist», sagt er. «Aber grosse Gedanken mache ich mir deshalb noch nicht.»

Ein Ort voller Entdeckungen

Die Idee für das gemeinsame Kochbuch, das auch als Kombi-Set aus Buch und Globi-Guetzli-Ausstechern erhältlich ist, entstand durch das Kindersachbuch «Globi trifft Menschen aus der Schweiz», in dem Globi auf Emmi Creola-Maag trifft – die Erfinderin von Betty Bossi. Ihre Geschichte und die Entstehung der Marke sind derzeit im Spielfilm «Hallo Betty» zu sehen.

Auch Globi-Guetzli-Ausstecher gibt es zum Buch. (Bild: Betty Bossi)

«Mit diesem Buch möchten wir Kindern und Familien Lust machen, das Kochen zu entdecken», wie Susanne Ullrich, die bei Betty Bossi die Entwicklung der Medien und Küchenhelfer leitet, mitteilt. Und Gisela Klinkenberg, Leiterin des Globi-Verlags, ergänzt: «Globi ist neugierig und tatkräftig. Mit Betty Bossi an seiner Seite wird die Küche zu einem Ort voller Entdeckungen.»

Globi und Betty Bossi

Globi und Betty Bossi
Betty BossiWalter Pfenninger (Illustrator/in)
ISBN 978-3-85703-602-6
Seitenzahl 100 Seiten
1. Auflage
 

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