Gemeinsam gegen Rassismus

Die Gemeinschaftszentren Höngg, Schindlergut und Wipkingen spannen am internationalen Tag gegen Rassismus zusammen und wagen ein Experiment.

Symbolbild Freepik.com

Am 21. März 1960 wurden im südafrikanischen Township Sharpe- ville 69 Demonstranten von der Polizei niedergeschossen. Sie hatten friedlich gegen die Apartheidgesetze protestiert. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte im Jahr 1966 den 21. März zum Internationalen Tag für die Beseitigung der rassistischen Diskriminierung. Die Gemeinschaftszentren (GZ) setzen sich an diesem Tag stadtweit auf unterschiedliche Arten mit diesem wichtigen Thema auseinander.

Fokus auf den Vorurteilen

Die GZ Höngg, Schindlergut und Wipkingen spannen für diesen Tag zusammen und wagen gemeinsam ein Experiment. Sie richten sich auf dem Röschibachplatz ein und suchen das Gespräch mit allen, die sich darauf einlassen mögen. Der Fokus liegt auf den Vorurteilen: Alle haben Erfahrungen damit. Welche Einsichten wurden gemacht? Ist das Thema Rassismus wichtig? Wird man es schaffen, vorurteilsfrei auf Menschen zuzugehen? Was werden die Menschen zu erzählen haben?

Wer möchte, kann Teile seiner Aussagen festhalten. Die Zentren möchten verschiedene Äusserungen mit der Kamera aufzeichnen. Zudem ist es möglich, seine Gedanken aufzuschreiben und mit anderen zu diskutieren.

Aktion am internationalen Tag gegen Rassismus

Freitag, 21. März, 15–19 Uhr

Röschibachplatz / bei nassem Wetter ist die Gruppe unterwegs in den Kreisen 6 und 10

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