Frühlingserwachen im Stadtwald: So war der Waldputztag 2026

Jedes Jahr im März ziehen über tausend Zürcher Schulkinder los, um den Stadtwald von Abfall zu befreien. Erneut kamen auch skurrile Funde zum Vorschein.

Kathrin Ruprecht von Grün Stadt Zürich begrüsst die Schulkinder auf dem Käferberg. (Foto: Grün Stadt Zürich)

1710 Kinder aus 84 Klassen, über 200 Begleit- und Lehrpersonen, ein Ziel: den Wald von Müll befreien. Am vergangenen Mittwochmorgen war es soweit. Zwar lag über dem städtischen Frühlingswald ein grauer Schleier, doch die Kinder liessen sich davon nicht beirren.

Mit Handschuhen und Abfallsäcken machten sie sich daran, den Wald von Abfall zu befreien. Auch am Käferberg und im Höngger Wald waren Gruppen unterwegs. Je voller die Säcke wurden, desto blauer wurde der Himmel.

Was die Kinder zwischen Herbstlaub und Unterholz fanden, war wieder erstaunlich: ein altes Velo, ein Armband, ein Ring, ein Sack mit rostigen Bohrmaschinen, eine Sichel und eine Sammlung alter Bierdosen.

1290 Kilogramm Abfall

Neben Kuriositäten lag jedoch vor allem das «Übliche» im Wald: Metallteile, Plastikverpackungen, Flaschen, Dosen, Taschentücher und jede Menge mehr – insgesamt wurden 1290 Kilogramm Abfall gesammelt und fachgerecht entsorgt.

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Auch die Natur liess sich entdecken und bestaunen: Die Schlüsselblumen und Buschwindröschen blühen schon an vielen Orten, der Bärlauch spriesst und das eine oder andere Waldtier liess sich blicken. Es wurde von Rehen und Eichhörnchen berichtet. Als besonderes Highlight wurden dieses Jahr zwei Feuersalamender in einem Bachtobel entdeckt.

Quelle: Grün Stadt Zürich

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