FaBe-Abschluss in Zürich: Bestnote für Absolventinnen aus dem Kreis 10

4500 Gäste feierten am Dienstag, 7. Juli, im Hallenstadion Zürich den Lehrabschluss der Fachfrauen*Fachmänner Betreuung (FaBe). Angesichts des anhaltend hohen Betreuungsbedarfs im Kanton Zürich gewinnt der Beruf weiter an Bedeutung.

Lea Cicilano (links) von der Betreuung Schule Vogtsrain erhielt die Gesamtnote 5,8 und somit den Rang 2 (gemeinsam mit zwei weiteren Absolventinnen) in der Fachrichtung Kinder. (Foto: Anastasia Karpenko)

Die Ausbildung FaBe gehört laut Medienmitteilung von OdA Sozialberufe Zürich heute zu den wichtigsten beruflichen Grundbildungen im Kanton Zürich. Mit über 3969 laufenden Lehrverträgen ist sie gemäss Bildungsstatistik die zweithäufigste berufliche Grundbildung des Kantons.

Laut einer aktuellen Fachkräftestudie wächst der Bedarf an qualifizierten Betreuungspersonen rasant. Das eröffnet den FaBe-Absolventinnen und Absolventen hervorragende Perspektiven in einem für die Gesellschaft wichtigen Berufsfeld.

Dieser Bedarf wird in den kommenden Jahren weiter steigen, da in der Schweiz über 620’000 ältere Menschen sowie 46’700 Menschen mit Beeinträchtigungen auf Betreuung angewiesen sind.

Feier mit prominenten Gästen

In einer digitalen Videobotschaft gratulierte Regierungsrätin und Vorsteherin der Bildungsdirektion, Dr. Silvia Steiner, den Anwesenden. Musikalisch überzeugte Künstlerin Nicky B Fly, gemeinsam mit Band und Tänzerinnen. Bekannt ist sie aus «Sing meinen Song – Das Schweizer Tauschkonzert».

Auch der Auftritt vom Nachwuchs-Rapper P4, der im April im SRF-«Bounce Cypher 2026» überraschte, sorgte für Jubel. Er will künftig die Lehre als FaBe absolvieren. Viel Applaus erhielten auch die Auftritte der bilingualen FaBe-Klasse im 2. Lehrjahr, Fachrichtung Kinder, und Rahel Rauch, die an den SwissSkills 2025 als FaBe die Silbermedaille gewonnen hat und auf den Berufswettbewerb Fa-Best 2026 hinwies.

Der Anlass wurde co-moderiert von Geschäftsleiterin der OdA Sozialberufe Zürich Liliane Ryser und FaBe-Absolvent Aaron Gerber, der seine Lehre in der Fachrichtung Kinder bei der Betreuung Schule Grünau, Schulamt Stadt Zürich, abgeschlossen hat.

Herausragende Abschlüsse

Unter all den Kandidatinnen erzielten 38 Personen eine Bestnote von 5.2 und höher (verteilt über insgesamt 4 Ränge). Drei Absolventinnen erzielte sogar die Note 5.9 – eine herausragende Leistung!

Den hervorragenden 2. Platz in der Fachrichtung Kinder erreicht Lea Cicilano mit der Note 5.5. Sie absolvierte die Ausbildung in der Betreuung der Schule Vogtsrain. Ebenfalls in die Ränge kam Fabienne Mermier von der Kita am Wasser in Wipkingen mit 5,7 (Platz 3).

Fabienne Mermier von der Kita am Wasser (rechts) teilte sich mit drei weiteren Kolleginnen den dritten Rang in der Fachrichtung Kinder mit der Note 5.7. (Foto: Anastasia Karpenko)

Weiter schlossen 95 Absolventinnen und Absolventen ihren Abschluss mit der Berufsmaturität (24 BM1 und 71 BM2) ab und 30 über das Validierungsverfahren, das es Berufsleuten mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung erlaubt, ihr eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) ausserhalb des regulären Qualifikationsverfahren zu erwerben.

Die OdA Sozialberufe Zürich

Die OdA Sozialberufe Zürich ist der kantonale Berufsbildungsverband für Grundbildung und Tertiärstufe B in den Berufsfeldern Soziales, Bildung und Beratung. Er fördert die Berufsbildungsentwicklung und Nachwuchssicherung, sind Ansprechpartnerin für Betriebe, Verbände und Behörden und vertreten die Interessen der Praxis. Neben den überbetrieblichen Kursen (ÜK AGS und ÜK FaBe) bietet er berufspädagogische Weiterbildungen und Fachaustausche für Berufs- und Praxisbildner*innen sowie Fach- und Führungspersonen an.
Zudem übernimmt der Verband auch Aufgaben in der Praxisausbildung im Tertiärbereich und beraten in Bildungsfragen. In Zusammenarbeit mit den Behörden und der Prüfungskommission 76 des Kantons Zürich führt er Aufgaben in den Qualifikationsverfahren (QV) durch. Mit gezielten Marketing- und Kommunikationsaktivitäten stärkt er die öffentliche Wahrnehmung der sozialen Berufe – unter anderem durch Berufsmessen, Konferenzen und Berufsmeisterschaften.

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